22. Juni 2016 DIE LINKE. Leipzig

75. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion

Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Ostfriedhof
Mittwoch, 22. Juni 2016, 10:00 Uhr
Ostfriedhof, Oststraße 119

Zum Frieden im Europa - Podiumsdiskussion
Donnerstag, 23. Juni 2016, 19:00 Uhr
Liebknecht - Haus, Braustraße 15

Zum 75. Mal jährt sich 2016 der Angriff Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Dieser Krieg Nazideutschlands um den „Lebensraum im Osten“ war in extremer Weise geprägt von Antibolschewismus, Rassismus, Antisemitismus und Expansionismus. Von Anbeginn an wurde dieser Feldzug in verbrecherischer Weise unter größter Brutalität geführt. Dieser Krieg und in seinem Rücken der Völkermord an den sowjetischen Juden und millionenfacher Mord an sowjetischen Kriegsgefangenen, die Befreiung von der Okkupation kosteten allein unter den Menschen der Sowjetunion nach heutigen Schätzungen 27 Millionen Menschen das Leben, brachten unermessliches Leid und Zerstörung.
Oft werden in heutigen Geschichtsbetrachtungen der Vormarsch der sowjetischen Truppen und die damit verbundenen Ereignisse von Flucht, Vertreibung, Gewalt losgelöst von den Ursachen betrachtet und auffällig stark betont. Neben all diesen Erscheinungen, die nicht zu beschönigen sind, ist und bleibt der Sieg der Alliierten eine Befreiung vom Hitlerfaschismus, welche nur unter größten Opfern, besonders der Sowjetarmee erreicht werden konnte.
Zum ehrenden Gedenken an die Opfer werden wir als Stadtverband der Partei DIE LINKE am 22. Juni auf dem Leipziger Ostfriedhof am sowjetischen Ehrenmal um 10 Uhr einen Kranz niederlegen. Wir würdigen damit das Ereignis und den Anteil der sowjetischen Soldaten an der Befreiung Europas.
Am 23.6.2016 wird im Liebknechthaus um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema und aktuellen Bezügen der Gegenwart stattfinden. Eingeladen sind der außenpolitisch tätige Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko, Professor Cornelius Weiß und Irina Liebmann. Beide verbrachten ihre frühen Jahre in der Sowjetunion. Organisiert wird die Diskussion gemeinsam vom Stadtvorstand, der AG Frieden und Gedenken, dem SDS und der BAG Frieden/Internationale Politik.