18. März 2017 DIE LINKE. Leipzig

Mit kühlem Kopf – entschlossen gegen Nazis!

Am 18. März planen Neonazis erneut eine Demonstration im Leipziger Süden. Dazu erklären Juliane Nagel, Leipziger Landtagsabgeordnete und Stadträtin im Leipziger Süden, Sören Pellmann, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat zu Leipzig und Adam Bednarsky, Vorsitzender DIE LINKE. Leipzig und Stadtrat:

"Antifaschistisches Engagement ist in diesen Zeiten, wo weltweit rassistische und nationalistische Bewegungen Bewegungen erstarken und die Menschenwürde tagtäglich verletzt wird, wichtiger und richtiger denn je. Darum rufen wir dazu auf, am 18. März mit auf die Straße zu gehen und kreativen Protest sowie zivilen Ungehorsam zu leisten. An diesem Tage wollen Nazis durch den Süden von Leipzig marschieren. Dieser Provokation stellen wir uns als Partei DIE LINKE entschieden entgegen – kein Fußbreit den Faschisten! Wir appellieren an alle Menschen in Leipzig, die an diesem Tag gemeinsam mit uns die antifaschistischen Aktionen unterstützen, kühlen Kopf zu bewahren und dafür Sorge zu tragen, dass Auseinandersetzungen wie am 12. Dezember 2015 nicht stattfinden. Genau diese Reaktion ist das politische Kalkül der Nazis, um antifaschistischen Widerstand und alternatives, subkulturelles Engagement in Leipzig zu diskreditieren. Wir appellieren jedoch auch an die Stadt diesmal Protest in Hör- und Sichtweite des Naziaufmarsches zuzulassen und an die Polizei dabei verhältnismäßig vorzugehen."

DIE LINKE hat in Leipzig widersprochen, als die Worch-Naziaufmärsche in den Nullerjahren stattfanden, sie hat gegen die Legida-Spaziergänge mobilisiert und sie wird keine Nazi-Aufmarsch-Revivals wie am 18. März 2017 zulassen. Leipzig ist und bleibt bunt. In unserer Stadt werden rassistische und neonazistische Demonstrationen nicht einfach hingenommen. Deswegen ruft DIE LINKE. Leipzig dazu auf, die antifaschistischen Demonstrationen und Kundgebungen am kommenden Sonnabend zu unterstützen. Der Leipziger LINKE Stadtverband wird seine GenossInnen zu der ab 10:00 Uhr am Wilhelm-Leuschner-Platz startenden Demonstration der Initiative „Leipzig nimmt Platz“ mobilisieren.

Dazu erklärt Adam Bednarsky, Vorsitzender von DIE LINKE. Leipzig und Leipziger Stadtrat: „Jeder Schritt, den Teilnehmer einer Nazi-Demo in Leipzig laufen können, ist einer zu viel und unerträglich. Ich wünsche mir einen breiten Protest gegen die Nazi-Demo am 18. März und hoffe, dass alle Beteiligten einen kühlen Kopf bewahren und sich gewalttätige Auseinandersetzungen wie am 12. Dezember 2015 nicht wiederholen – denn das ist das Kalkül der Neonazis am 18. März in Leipzig.“

DIE LINKE Leipzig ruft dazu auf, sich am 18. März an der Demonstration von "Leipzig nimmmt Platz" und anderen gewaltfreien Protesten zu beteiligen und sich gemeinsam den Nazis entgegenzustellen:

Sachsen: Versagen durch Wollen - Demonstration
Sonnabend, 18. März 2017, 10:00 Uhr
Wilhelm-Leuschner-Platz
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Weiterhin sind an diesem Tage noch mehrere andere Gegenkundgebungen geplant.
Eine Übersichtskarte davon gibt es hier (Stand 16.03.2017):

Leipzig - Ein Ort der Demokratie, der Menschenrechte und der Gerechtigkeit
Sonnabend, 18. März 2017, 9:30 Uhr
Volkshaus, Karl-Liebknecht-Straße 30/32
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Mehr als gegen Neonazis
Sonnabend, 18. März 2017, 11:30 Uhr
Deutscher Platz/Semmelweisstraße
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¡No pasarán!
Sonnabend, 18. März 2017, 12:30 Uhr
Bayrischer Platz

 

Wir überlassen Leipzig nicht den Rechten, egal wie sie sich nennen
Sonnabend, 18. März 2017, 13:00 Uhr
Philip-Rosenthal-Straße, Nähe Bayrischer Bahnhof

 

Bunt statt braun. Für alternative Pop- und Lebenskultur.
Sonnabend, 18. März 2017, 11:00 Uhr
Kochstraße 132

 

Kundgebung der GG/BO zum Tag der politschen Gefangenen
Sonnabend, 18. März 2017, 18:00 Uhr
Polizeirevier Zentrum, Dimitroffstraße 1
Mehr Infos hier.


Weitere Infos zum 18. März gibt es hier und hier.