28. April 2017 DIE LINKE. Leipzig

DIE LINKE. Leipzig ruft zur Teilnahme an der 1. Mai Demonstration auf

Seit über 130 Jahren machen Menschen am 1. Mai Druck für gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Gesellschaft. DIE LINKE. Leipzig ruft auch in diesem Jahr dazu auf, sich an der 1. Mai Demonstration des DGB unter dem Motto „Wir sind viele. Wir sind eins.“ zu beteiligen. Beginn der Demo ist 10:00 Uhr vor dem Volkshaus in der Karl-Liebknecht-Straße 32. Im Anschluss an die Demonstration und Kundgebung des DGB auf dem Marktplatz feiert die Leipziger LINKE ab 15:00 Uhr am Liebknecht-Haus ein Hoffest, welches für alle Interessierten offen ist.

Der Pressesprecher der Leipziger LINKEN, Kay Kamieth, erklärt hierzu: "Millionen Menschen in Deutschland wünschen sich bessere Löhne, sichere Arbeitsplätze, weniger Stress und Arbeitszeiten, die mit dem Leben mit Familie und Freundschaften vereinbar sind.“ DIE LINKE kritisiert, dass viele Menschen bis zur Erschöpfung arbeiten und doch mit ihrem Lohn kaum bis zum Monatsende über die Runden kommen. "Sorgen um den Arbeitsplatz und die berufliche Zukunft, Dauerstress und belastende Arbeitszeiten machen krank. Die Politik der Großen Koalition hat daran kaum etwas geändert. Wir fordern eine Umverteilung von Reichtum und Arbeit, damit endlich Schluss ist mit Dauerstress und Existenzängsten.“, so Kamieth.

Für DIE LINKE haben die zahlreichen Demonstrationen zum 1. Mai gerade im Jahr der Bundestagswahl eine besondere Bedeutung. Für Kamieth geht es bei der Bundestagswahl um die Frage, ob dieses Land gerechter wird. "Wer nicht den Mut hat, sich mit den Mächtigen anzulegen, der braucht nicht von sozialer Gerechtigkeit zu reden“, ist sich Kamieth sicher. Er ergänzt: "Global besitzen acht Menschen mehr als die Hälfte des gesellschaftlichen Reichtums, die untere Hälfte hingegen fast nichts. Auch in Deutschland breitet sich die soziale Kälte immer weiter aus. Rechte Hetze und Gewalt sind auf dem Vormarsch. Bei der Bundestagswahl entscheiden wir auch über die Grundlagen der Demokratie. Ein Regierungswechsel allein genügt nicht. Als LINKE kämpfen wir für einen Politikwechsel hin zu sozialer Gerechtigkeit und konsequenter Friedenspolitik."