31. März 2017 Franziska Riekewald, Stadträtin

LINKE begrüßt Einigung des Flughafenforums der Stadt Leipzig

Franziska Riekewald, Direktkandidatin für DIE LINKE im Leipziger Norden zur Bundestagwahl begrüßt die Einigung des Flughafenforums der Stadt Leipzig, sich in der Lärmkommission für die zeitlich versetzte Nutzung der Start- und Landebahnen einzusetzen.

Riekewald erklärt dazu: "Leider bleibt zu befürchten, dass diese Maßnahmen auch wieder, wie viele Vorschläge verschleppt und mangels Geldern für entsprechende Gutachten oder den ausschließlichen Kapitalinteressen von DHL geopfert werden. Die Landesregierung lässt bis zum heutigen Tag die Leipzigerinnen und Leipziger mit dem Lärm und dem damit verbunden Angriff auf deren Gesundheit allein. Diese zieht sich zur eigenen Rechtfertigung auf ein in den Grundprämissen fragwürdiges Planfeststellungsverfahren zurück."

In Frankfurt am Main hat die Hessische Landesregierung wie folgt formuliert:
„Im Interesse der Menschen im Rhein-Main-Gebiet und der Akzeptanz der weiteren ökonomischen Entwicklung des Flughafens halten es die Koalitionspartner für geboten, weitere Maßnahmen zur Begrenzung der Fluglärmbelastung zu ergreifen. Dazu gehören insbesondere Entlastungen
in den Stunden von 22 bis 23 Uhr und 5 bis 6 Uhr. Ziel ist es, regelmäßig zu Lärmpausen von sieben Stunden in der Nacht zu kommen. Die Koalitionspartner halten dies durch den abwechselnden Verzicht auf die Nutzung einzelner Bahnen in den genannten Zeiten für möglich und wollen dies gemeinsam mit der Fraport und der DFS so schnell wie möglich realisieren. Die Koalitionspartner werden unverzüglich entsprechende Initiativen ergreifen.“
Gleichzeitig untersetzte die Hessische Regierung den Kampf mit erheblichen finanziellen Mitteln, damit auch ein Erfolg möglich wird. DIE LINKE Leipzig wird nach Partnern für ein solches Bündnis in Sachsen suchen und auch dafür kämpfen, dass die entsprechenden finanziellen Mittel, Fachlaute sprechen von 10 Mio. €, bereitgestellt werden.