6. November 2016 DIE LINKE. Leipzig

Was muss drin sein? DIE LINKE hört in Leipzig zu

Rund 100 Menschen folgten der Einladung heute in der Galerie KuB im Rahmen der  Versammlungen „Was muss drin sein? Du hast was zu sagen. DIE LINKE hört zu.“, um an der Erstellung des Bundestagswahlprogrammes der LINKEN mitzuwirken.
Am Sonntag, dem 6. November, hatte DIE LINKE zu diesem öffentlichen Hearing in die Galerie KuB eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, dass sich verschiedene Menschen, Vereine und Interessengruppen zu Wort melden und schildern, wo ihnen der Schuh drückt. Bundesweit organisiert DIE LINKE mehrere Veranstaltungen dieser Art. Die dabei angesprochenen Anregungen und Probleme möchte die Partei in ihr Bundestagswahlprogramm, welches unter dem Label „Ein Programm der Hoffnung“ steht, einfließen lassen. Dazu war auch der Parteivorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, am Sonntag zu Gast in Leipzig. An der Tagung wurden unterschiedliche gesellschaftliche Problemlagen angesprochen und diskutiert. Neben Sozialen Themen standen die Bereiche Frieden, Ökologie, Bildung und Wohnen im Mitteilpunkt der Debatte. Diese wurde sowohl in großer Runde als auch kleineren Arbeitsgruppen diskutiert.
Adam Bednarsky, Vorsitzender des Leipziger Stadtverbandes und Leipziger Stadtrat, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung: „Ich freue mich sehr über die rege Teilnahme und die lebendigen Diskussionen. Und auch darüber, dass zahlreiche Leipziger Bürgerinnen und Bürgern den Weg hierher gefunden haben und uns ihre Sorgen und Nöte geschildert und auch ausgedrückt haben, was sie von der LINKEN erwarten. Die Menschen interessieren sich sehr wohl für Politik und sind bereit sich für die Verbesserung ihrer Lebensbedingung zu engagieren. Man muss ihnen nur zuhören, das tut die etablierte Politik viel zu selten.“
Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, erklärt dazu: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Menschen diese Politik satt haben, die Altersarmut verursacht, den Mangel an bezahlbaren Wohnungen nur verwaltet, die soziale Spaltung vertieft und Reiche verschont. Wir nehmen aus der Versammlung Ideen, Anregungen und konkrete Aufträge mit, die in den Programmentwurf einfließen werden. Ich freue mich sehr über die Resonanz, denn wir können gesellschaftliche Veränderungen als Partei nur mit den Menschen gemeinsam erreichen. Ohne sie geht es nicht. Deswegen wollen wir mobilisieren und vor allem zuhören - für einen Politikwechsel für soziale Gerechtigkeit, soziale Sicherheit und Demokratie. Wir werden mit den Menschen gemeinsam für einen Politikwechsel und gegen ein „weiter so“ der neoliberalen Politik kämpfen.“