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Bildung ist kein Sparposten - Schluss mit der Kürzungspolitik!

Die Linke Leipzig - AG Bildung

Sachsen stellt im Doppelhaushalt 2025/26 keine neuen Landesmittel für die Neubewilligung von Kita- und Schulhausbau bereit. Auch in Leipzig zeigt sich die Krise: Schulbau wird geschoben, Sanierungen dauern zu lange, Schulen müssten aufgrund baulicher Mängel eigentlich geschlossen werden.

Wer bei Bildung spart, spart an der Zukunft. Fehlendes Personal führt zu Unterrichtsausfall. Fehlende Schulsozialarbeit lässt Kinder mit ihrer psychischen Belastung allein. Steigende Kosten überfordern Familien. Verfallende Gebäude und fehlende Perspektiven hinterlassen Resignation und Zukunftsängste.

Bildung braucht Menschen und Zeit, sie braucht Räume und Beziehung. Konkret heißt das: Anregende Lernumgebungen, Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung, digitale Infrastruktur, Barrierefreiheit und echte Mitbestimmung. Jeder Euro in Bildung bleibt im System: Wirtschaftlich wirkt er als Lohn und Kaufkraft, individuell als bessere Ausbildung und Prävention, gesellschaftlich als Teilhabe und gelebte Demokratie. Wer also heute in Bildung investiert, verhindert morgen soziale Folgekosten.

Gerade weil KI und Digitalisierung den Alltag verändern und vieles unsicherer wird, brauchen Kinder und Jugendliche mehr menschliche Begleitung, nicht weniger. Ein Algorithmus kann kein Vertrauen aufbauen, niemanden trösten oder vermitteln, wie man Halt findet in einer komplexen Welt und Verantwortung übernimmt. Das funktioniert nur durch echte Beziehung zwischen Menschen. Diese lässt sich nicht wegrationalisieren.

Unsere Forderungen sind klar:

  • Keine Kürzungen bei Bildung und sozialer Infrastruktur
  • Schulsozialarbeit an jeder Schule
  • Keine Nullrunden beim Schulbau
  • Mehr Personal statt mehr Überlastung
  • Längeres gemeinsames Lernen

Bildung ist soziales Recht, Klassenfrage, Demokratiefrage und Zukunftsfrage.

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