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Hände weg von Lateinamerika - Solidarität mit Kuba

AG Cuba Sí, Regionalgruppe Leipzig, Die Linke Leipzig

Die Trump-Administration hat mit ihrer im Dezember 2025 veröffentlichten Nationalen Sicherheitsstrategie eine grundlegende Neuausrichtung der US-Politik gegenüber Lateinamerika vollzogen. Darin wird die „westliche Hemisphäre“ erneut zur exklusiven US-Einflusssphäre erklärt. Seit der Entführung des Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, und seiner Frau Cilia Flores, Anfang des Jahres verschärft die US-Administration die Aggressionspolitik gegen Kuba massiv.

Mit einer De-Facto-Ölblockade will die US-Regierung den Kollaps der kubanischen Ökonomie herbeiführen. Seit mehreren Wochen steht nun auch eine US-amerikanische Militärintervention gegen Kuba im Raum. Ziel ist das Ende des Sozialismus als Voraussetzung der Wiederherstellung kapitalistischer Verhältnisse auf Kuba. Trump droht ganz offen damit Kuba zu übernehmen und betrachtet Kuba bereits als 51. Bundesstaat.

Mit dieser Energieblockade verursachen die USA bewusst eine humanitäre Krise, die sich auf alle Lebensbereiche der Kubaner:innen auswirkt - auf die Strom- und Wasserversorgung, die Ernährung, den Transport und den öffentlichen Verkehr. Betriebe, Schulen und Universitäten können nur sehr eingeschränkt ihre Aufgaben erfüllen. In den Krankenhäusern warten Hunderttausende auf eine notwendige Operation. Mit dieser Politik der USA wird bewusst in Kauf genommen, dass Menschen leiden, dass ihr Leben bedroht ist.

Trotz aller Angriffe und Schwierigkeiten leistet Kuba seit über 60 Jahren Widerstand und verteidigt bis heute die Errungenschaften der Revolution: ein kostenloses Gesundheits- und Bildungssystem, internationale Solidarität und das Recht auf eine souveräne Entwicklung. Der Weg des kubanischen Volkes symbolisiert die Hoffnung auf Selbstbestimmung und Entwicklung im Interesse der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Gerade deshalb ist Kuba dem US-Imperialismus ein Dorn im Auge.

Unsere Antwort ist klar: Auch wir beugen uns nicht dem Willen des US-Imperialismus und stehen weiter solidarisch an der Seite der Menschen Kubas und ihrer Revolution. Deshalb fordern wir ein Ende der völkerrechtswidrigen und genozidalen Blockade und einen sofortigen Stopp jeglicher Aggressionen gegen Kuba. Deshalb streiten wir hierzulande für die Verwirklichung des Völkerrechts, Abrüstung und eine echte, zivile Zeitenwende. Der Kampf gegen diese Blockade ist gleichbedeutend mit dem Kampf für eine neue, auf Humanität basierende Weltordnung: Völkerrecht statt Recht des Stärkeren!

Wann: Sonntag, 28. Juni 2026, ab 14:00 Uhr
Wo: Pariser Platz, vor der US-Botschaft, Berlin

Kommt mit und zeigt: Kuba ist nicht allein! Die Ergebnisse des jahrzehntelangen, aufopferungsvollen, Beispiel gebenden Kampfes des kubanischen Volkes seit dem Sieg der Revolution für eine bessere Welt und seines vorausgehenden Jahrhunderte dauernden opferreichen antikolonialen Befreiungskampfes dürfen nicht dem US-Imperium zur Auslöschung überlassen werden. Leisten wir an der Seite des entschlossenen kubanischen Volkes Widerstand gegen die aggressive US-Politik! Verteidigen wir Kuba, ein menschenwürdiges Leben für das kubanische Volk, den Sozialismus, die internationale Solidarität, den Frieden!

Die Reise von Leipzig nach Berlin und zurück wollen wir mit Bus ermöglichen. Für die Organisation der Fahrt benötigen wir die verbindliche Anmeldung mit Angabe von Name, Vorname, E-Mail, Telefonnummer:

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Bei Fragen oder Problemen könnt ihr uns erreichen unter: Telefon 0341 14064411 oder per E-Mail an kontakt@dielinke-leipzig.de.

Je höher die Zahl der verbindlichen Anmeldungen, umso größer die Chancen, gemeinsam und bequem mit dem Bus zu fahren. Sobald die Teilnehmerzahl steht, erhaltet Ihr genaue Informationen zu Fahrzeiten, Orte der Abfahrt und Ankunft, zum Fahrpreis.

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