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Volker Külow

Leipziger Felsenkeller entrollt sein Historienpanorama

Spendenkampagne der Leipziger LINKEN ermöglicht spannende Präsentation von Stadtgeschichte an authentischem Ort. Einen ähnlich historisch bedeutsamen Hotspot der jüngeren Stadtgeschichte wie den Felsenkeller muss man selbst in Leipzig, das wahrlich nicht arm an Sehenswürdigkeiten ist, lange suchen. "Der Felsenkeller ist ein Haus mit Charisma - das pflegen wir und das zeigen wir, das ist ein wichtiger Antrieb unseres Wirkens", hebt Geschäftsführer Jörg Folta hervor. "Was lag also näher, als die Historie des Ensembles mit seiner Vielzahl prägender Ereignisse allen Besuchern nahe zu bringen? Wir wollen die Geschichte des Felsenkellers erzählen und weiterschreiben!“

Das Ergebnis der Überlegungen, die mittlerweile zwei Jahre zurückreichen, finden alle Gäste ab sofort im Rondell des Eingangsbereichs des Felsenkellers. Auf einer ansprechend gestalteten, bedruckten und großflächigen Folie entrollt der Felsenkeller ab sofort sein Historienpanorama. Die informative Collage aus Fotos, historischen Ansichtskarten, zeitgeistigen Annoncen und Veranstaltungshinweisen - gepaart mit kurzen, informativen Texten - nimmt 130 Jahre Felsenkeller in den Blick. Die enorme historische Spannweite reicht vom Ausflugslokal über den bevorzugten Treff der Leipziger Arbeiterbewegung, die nachgerade epochale Rede von Rosa Luxemburg vom 27.ö Mai 1913 wider den imperialistischen Krieg, die hier im großen Saal vor sichtlich bewegten Massen von Zuhörern gehalten wurde, bis zu persönlichen Erlebnissen unzähliger Leipziger - von der Jugendweihefeier bis zum Tanzabend.

"Das Stadtgeschichtliche Museum musste nicht zweimal gefragt werden, um sich in das Projekt des Historienpanoramas einzubringen. Die Darstellung entspricht auf ihre Weise auch unserem Museumsauftrag, nämlich einer breiten Öffentlichkeit die Geschichte unserer Stadt nahe zu bringen und mit Sachzeugen zu vermitteln", hebt Dr. Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, hervor. "Was hier zu sehen ist, kann nur mit authentischer Geschichte an authentischem Ort beschrieben werden. Die sehenswert präsentierten Zeitläufte schlagen einen emotionalen Bogen vom momentanen Jahr der Industriekultur - immerhin geht der Felsenkeller ja auf die Gründung durch eine der größten Leipziger Brauereien zurück - zum kommenden Jahr der sozialen Bewegungen, weil in diesen Räumen bei einer Vielzahl von Ereignissen so viel fortschrittlicher Geist vereint war wie an wenig anderen Stellen in Leipzig." Deshalb hat das Stadtgeschichtliche Museum das Projekt des Historienpanoramas mit einer Auswahl aussagekräftiger Bildquellen aus seinem reichen Fundus unterstützt.

Für Lindenau und Plagwitz, zwei Schwerpunkte der hochindustriellen Phase in der Leipziger Wirtschaftsgeschichte, ist der Felsenkeller stadtbildprägend. "Wie der Felsenkeller erscheint, lässt niemanden kalt. Da muss man Alteinwohner oder neu hierher Gezogene nur kurz ansprechen", teilt Dr. Volker Külow, Leipziger Stadtrat der LINKEN und von Hause aus Historiker, seine Erlebnisse im Stadtteil und Wahlkreis. "Deshalb habe ich die Idee des Historienpanoramas nach Kräften angeschoben und beratend begleitet. Ich wollte allen, die rund um diesen markanten Ort leben und arbeiten, gern so viel wie möglich Informatives über ihren gut gebauten und einladenden Nachbarn, den Felsenkeller, vermitteln und damit auch die Identität des Stadtteils nach mehreren Jahrzehnten des intensiven Wandels stärken und positiv ausprägen. Mein ausdrücklicher Dank an dieser Stelle gilt dem Leipziger Stadtverband der LINKEN, der durch eine spezielle Spendenkampagne die Finanzierung des Historienpanoramas ermöglichte.“

Die Geschichte des Felsenkellers erstreckt sich mittlerweile über Teile von drei Jahrhunderten. Soviel erlebte Geschichte hinterlässt Spuren, fordert aber auch zur Renovierung heraus, weil sich keine ununterbrochene Erfolgsgeschichte zugetragen hat. Geschäftsführer Jörg Folta nutzte deshalb die Gelegenheit der Übergabe des Historienpanoramas, um den aktuellen Stand der Renovierung des Hauses zu beschreiben und zu zeigen. Vor allem im Obergeschoss bleibt viel zu tun, um begonnene Bauarbeiten zügig und in angemessener Qualität abzuschließen. Das stellt alle Beteiligte in der momentanen konjunkturellen Situation in einem Haus, das von Gastronomie und Veranstaltungsgeschäft lebt, vor besondere Herausforderungen. Ideen, via Crowdfunding finanzielle Unterstützung zu mobilisieren, nehmen konkrete Formen an. "Wir tun alles dafür, dass so viele Besucher wie möglich den Felsenkeller weiterhin als IHREN Felsenkeller empfinden und für Unterstützung eines Ortes offen sind, an dem sie sich auch in Zukunft wohlfühlen können und sollen", blickt Jörg Folta voraus. "Schön, dass es das Historienpanorama nun zu erleben gibt. Die Verbundenheit der Leipziger zum Felsenkeller ist bemerkenswert. Besser, dass viele engagierte Beteiligte dazu beitragen, dem Panorama weitere aussichtsreiche Episoden und Kapitel anzufügen."


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Volker Külow

Leipziger Felsenkeller entrollt sein Historienpanorama

Spendenkampagne der Leipziger LINKEN ermöglicht spannende Präsentation von Stadtgeschichte an authentischem Ort. Einen ähnlich historisch bedeutsamen Hotspot der jüngeren Stadtgeschichte wie den Felsenkeller muss man selbst in Leipzig, das wahrlich nicht arm an Sehenswürdigkeiten ist, lange suchen. "Der Felsenkeller ist ein Haus mit Charisma - das pflegen wir und das zeigen wir, das ist ein wichtiger Antrieb unseres Wirkens", hebt Geschäftsführer Jörg Folta hervor. "Was lag also näher, als die Historie des Ensembles mit seiner Vielzahl prägender Ereignisse allen Besuchern nahe zu bringen? Wir wollen die Geschichte des Felsenkellers erzählen und weiterschreiben!“

Das Ergebnis der Überlegungen, die mittlerweile zwei Jahre zurückreichen, finden alle Gäste ab sofort im Rondell des Eingangsbereichs des Felsenkellers. Auf einer ansprechend gestalteten, bedruckten und großflächigen Folie entrollt der Felsenkeller ab sofort sein Historienpanorama. Die informative Collage aus Fotos, historischen Ansichtskarten, zeitgeistigen Annoncen und Veranstaltungshinweisen - gepaart mit kurzen, informativen Texten - nimmt 130 Jahre Felsenkeller in den Blick. Die enorme historische Spannweite reicht vom Ausflugslokal über den bevorzugten Treff der Leipziger Arbeiterbewegung, die nachgerade epochale Rede von Rosa Luxemburg vom 27.ö Mai 1913 wider den imperialistischen Krieg, die hier im großen Saal vor sichtlich bewegten Massen von Zuhörern gehalten wurde, bis zu persönlichen Erlebnissen unzähliger Leipziger - von der Jugendweihefeier bis zum Tanzabend.

"Das Stadtgeschichtliche Museum musste nicht zweimal gefragt werden, um sich in das Projekt des Historienpanoramas einzubringen. Die Darstellung entspricht auf ihre Weise auch unserem Museumsauftrag, nämlich einer breiten Öffentlichkeit die Geschichte unserer Stadt nahe zu bringen und mit Sachzeugen zu vermitteln", hebt Dr. Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, hervor. "Was hier zu sehen ist, kann nur mit authentischer Geschichte an authentischem Ort beschrieben werden. Die sehenswert präsentierten Zeitläufte schlagen einen emotionalen Bogen vom momentanen Jahr der Industriekultur - immerhin geht der Felsenkeller ja auf die Gründung durch eine der größten Leipziger Brauereien zurück - zum kommenden Jahr der sozialen Bewegungen, weil in diesen Räumen bei einer Vielzahl von Ereignissen so viel fortschrittlicher Geist vereint war wie an wenig anderen Stellen in Leipzig." Deshalb hat das Stadtgeschichtliche Museum das Projekt des Historienpanoramas mit einer Auswahl aussagekräftiger Bildquellen aus seinem reichen Fundus unterstützt.

Für Lindenau und Plagwitz, zwei Schwerpunkte der hochindustriellen Phase in der Leipziger Wirtschaftsgeschichte, ist der Felsenkeller stadtbildprägend. "Wie der Felsenkeller erscheint, lässt niemanden kalt. Da muss man Alteinwohner oder neu hierher Gezogene nur kurz ansprechen", teilt Dr. Volker Külow, Leipziger Stadtrat der LINKEN und von Hause aus Historiker, seine Erlebnisse im Stadtteil und Wahlkreis. "Deshalb habe ich die Idee des Historienpanoramas nach Kräften angeschoben und beratend begleitet. Ich wollte allen, die rund um diesen markanten Ort leben und arbeiten, gern so viel wie möglich Informatives über ihren gut gebauten und einladenden Nachbarn, den Felsenkeller, vermitteln und damit auch die Identität des Stadtteils nach mehreren Jahrzehnten des intensiven Wandels stärken und positiv ausprägen. Mein ausdrücklicher Dank an dieser Stelle gilt dem Leipziger Stadtverband der LINKEN, der durch eine spezielle Spendenkampagne die Finanzierung des Historienpanoramas ermöglichte.“

Die Geschichte des Felsenkellers erstreckt sich mittlerweile über Teile von drei Jahrhunderten. Soviel erlebte Geschichte hinterlässt Spuren, fordert aber auch zur Renovierung heraus, weil sich keine ununterbrochene Erfolgsgeschichte zugetragen hat. Geschäftsführer Jörg Folta nutzte deshalb die Gelegenheit der Übergabe des Historienpanoramas, um den aktuellen Stand der Renovierung des Hauses zu beschreiben und zu zeigen. Vor allem im Obergeschoss bleibt viel zu tun, um begonnene Bauarbeiten zügig und in angemessener Qualität abzuschließen. Das stellt alle Beteiligte in der momentanen konjunkturellen Situation in einem Haus, das von Gastronomie und Veranstaltungsgeschäft lebt, vor besondere Herausforderungen. Ideen, via Crowdfunding finanzielle Unterstützung zu mobilisieren, nehmen konkrete Formen an. "Wir tun alles dafür, dass so viele Besucher wie möglich den Felsenkeller weiterhin als IHREN Felsenkeller empfinden und für Unterstützung eines Ortes offen sind, an dem sie sich auch in Zukunft wohlfühlen können und sollen", blickt Jörg Folta voraus. "Schön, dass es das Historienpanorama nun zu erleben gibt. Die Verbundenheit der Leipziger zum Felsenkeller ist bemerkenswert. Besser, dass viele engagierte Beteiligte dazu beitragen, dem Panorama weitere aussichtsreiche Episoden und Kapitel anzufügen."