Leipziger Linke unterstützt Demo gegen Raketenfabrik
Die Linke Leipzig unterstützt die Demonstration des Bündnisses „Keine Raketenfabrik in Leipzig“ am Samstag, 19. September, 13:00 Uhr, auf dem Augustusplatz. Hintergrund ist die Planung des US-Rüstungsunternehmens Covenant, ab 2027 im Raum Leipzig Marschflugkörper vom Typ „Anthem“ zu produzieren.
Johannes Schmidt, Vorsitzender der Linken Leipzig erklärt: „Leipzig braucht gute Arbeit – aber keine Raketenproduktion. Wir wollen tarifgebundene, gesellschaftlich sinnvolle Jobs, aber keine Waffenfabrik. Denn Rüstungsinvestitionen enden in einem Teufelskreislauf: Neue Aufträge gibt es nur, wenn Waffen auf Schlachtfeldern verbraucht werden. Jeder Euro für Rüstung ist daher eine Wette auf Krieg. So wird Frieden zur Bedrohung für Profite.“
Uwe Fiedler, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher der AG Antimilitarismus sagt dazu: „Wo die Türen für Gespräche geschlossen werden, dürfen nicht die Tore für Raketen aufgehen. Besser miteinander reden, als gegeneinander zu rüsten. Wir sagen: Soziales und Frieden statt Aufrüstung und Waffenproduktion – keine Raketenfabrik in Leipzig.“
Fiedler ergänzt: „Wir begrüßen und unterstützen die entsprechenden Initiativen unserer Stadtratsfraktion, insbesondere den Antrag "Stadt des Friedens bleiben - Leipzig darf kein Standort für Rüstungsproduktion werden!" (DS VIII-A-03460)“ Hier zum Antrag.
