Zum Hauptinhalt springen

15.06.: Gegen Angriffe auf Arbeitnehmerrechte und Sozialstaat sagt Leipzig: ES REICHT!

ver.di Leipzig, Die Linke Leipzig und LeipzigStehtZusammen

Demonstration von ver.di Leipzig, Die Linke Leipzig und LeipzigStehtZusammen

Abschaffung des 8-Stunden-Tags, Kürzungen bei Gesundheitsversorgung und Einschnitte bei der Rente: Seit Monaten greift die Bundesregierung Arbeitnehmerrechte und den Sozialstaat und damit die Garantie auf ein gesundes, würdevolles und auskömmliches Leben vieler Menschen an. Während die Temperaturen steigen, fackelt die Regierung aus CDU/CSU und SPD nicht lange und agitiert weiter gegen soziale Sicherheit von uns allen.

Doch jetzt schon werden die Preise und Mieten schneller erhöht als höhere Löhne erkämpft oder erarbeitet werden können! Statt sonniger Tage und lauen Sommernächten bringt diese Politik keine Verschnaufpause über den Sommer, sondern treibt die soziale Brandrodung voran.

Hierzu sagt Johannes Schmidt, Co-Vorsitzender von Die Linke Leipzig:

Während die Bundesregierung einen vermeintlichen Sachzwang auf unsere Kosten auslebt, zeigt sich eines klar: Bei der Aufrüstung sind sie fix, für Bildung, Gesundheit und Soziales tun sie einfach nix! Was wir brauchen, spielt keine Rolle und mitreden dürfen wir erst recht nicht. Diese Politik und das Treten nach unten macht uns wütend. 

Wir spüren jetzt schon die Härten dieser sozialen Kälte. Seit Jahren sehen wir: es ist immer weniger drin. Wir müssen an der Eisdiele um die Ecke, beim Wocheneinkauf im Supermarkt und beim Urlaub sparen.

Aus diesem Grund haben sich ver.di Leipzig, Die Linke Leipzig und LeipzigStehtZusammen in einem Sozialratschlag zusammengeschlossen und rufen gemeinsam zu Protesten und Widerstand gegen den Abbau des Sozialstaats auf.

Bundesweit finden am und um den 15.06. vielerorts Proteste unter dem Motto „Es reicht!“ statt: In Leipzig am 15.06. um 17:30 Uhr am Naschmarkt. 

Wir wollen mit regelmäßigen Demonstrationen ein Angebot schaffen für alle, die Angst vor steigenden Lebenskosten und schwindender sozialer Sicherheit haben, erklärt Tanja von ver.di, Angestellte im Logistikbereich:

Die geplanten Sozialkürzungen treffen uns alle. Denn die Wahrscheinlichkeit auf soziale Absicherung angewiesen zu sein, ist für uns alle höher, als Millionär*in zu werden. Diese Politik bekämpft Armut nicht, sondern verschärft sie. Dagegen hilft nur gemeinsamer Protest – auf der Straße, in den Betrieben, Schulen und Unis. Wer den Sozialstaat abbaut, schürt soziale Unsicherheit. Lasst uns gemeinsam laut, wütend und groß werden!

Dazu ergänzt Hedda von ver.di, Krankenpflegerin:

Wir sind viele und wir lassen uns nicht länger verkohlen! Wir sehen es ist genug da! Doch während von uns mehr Sparen und Verzicht verlangt wird, steigen die Abgeordnetendiäten und Konzerne sowie Superreiche werden steuerlich geschont. Das ist schon frech. Wer rund 11.000 Euro brutto im Monat verdient, kann leicht von anderen verlangen, mehr zu arbeiten und den Gürtel enger zu schnallen. Deshalb kann unsere Antwort auf diese Kürzungspläne nur Widerstand sein!

ORT: Naschmarkt Leipzig

ZEIT: Montag, 15.06.2026, 17:30 Uhr

Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen! Wir stehen vor Ort für Interviewanfragen zur Verfügung!

Kontakt: wirfahrenzusammenle@gmail.com

 

 

Zurück zum Kopf der Seite