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DIE LINKE. Leipzig

Gemkow tritt Flucht nach vorn an

Nachdem Sebastian Gemkow (CDU) zur Landtagswahl die Flucht aus der Stadt Leipzig in Richtung Norden antrat, um seine Pfründe im Sächsischen Landtag zu sichern, hat er nunmehr Ambitionen, als Oberbürgermeister zurückzukehren. Dieser seltsame politische Schachzug ist möglicherweise darin begründet, dass sein bisheriger Arbeitsplatz in der Sächsischen Landesregierung auf dem Altar der Kenia-Koalition geopfert wird.

Ob die Wählerinnen und Wähler in Nordsachsen dafür Verständnis haben, dass ihr frisch direkt gewählter Abgeordneter schon wieder weiter ziehen will, darf bezweifelt werden. Den Wählerinnen und Wählern in Leipzig müsste er wiederum erklären, warum er sich nunmehr authentisch für Leipzig einsetzen will.

Dazu erklärt Adam Bednarsky, der Vorsitzender DIE LINKE. Leipzig und Leipziger Stadtrat: „ Das ist alles nicht glaubwürdig und wir können Sebastian Gemkow nur raten, in seiner neuen politischen Heimat in Nordsachsen sesshaft zu werden und nicht erneut eine Wähler(ent)täuschung in Leipzig zu provozieren.
Die Leipziger LINKE hätte sich im Vorfeld der Leipziger OBM-Wahlen gewünscht, dass wir zu einer gemeinsamen Kandidatin oder einem gemeinsamen Kandidaten aus dem fortschrittlich-weltoffenen Spektrum der Parteienlandschaft gekommen wären. Das ist nach der Entscheidung von SPD und Grünen leider nicht mehr möglich.“

Sören Pellmann, Vorsitzender der LINKE-Stadtratsfraktion und in Leipzig-Süd direkt gewählter Bundestagsabgeordneter ergänzt: „Mit dieser Gemengelage im Rücken, werden wir als DIE LINKE. Leipzig mit einem geeigneten Personalangebot und passenden Inhalten in die OBM-Wahl Februar 2020 gehen. Zur letzten Kommunalwahl wurden wir mit 21,4 Prozent erstmals stärkste Partei in Leipzig und stellen mit 17 Stadträtinnen und Stadträten die größte Fraktion. Aus dieser Position heraus werden wir unsere politische Verantwortung für Leipzig gewissenhaft und glaubwürdig wahrnehmen."


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DIE LINKE. Leipzig

Gemkow tritt Flucht nach vorn an

Nachdem Sebastian Gemkow (CDU) zur Landtagswahl die Flucht aus der Stadt Leipzig in Richtung Norden antrat, um seine Pfründe im Sächsischen Landtag zu sichern, hat er nunmehr Ambitionen, als Oberbürgermeister zurückzukehren. Dieser seltsame politische Schachzug ist möglicherweise darin begründet, dass sein bisheriger Arbeitsplatz in der Sächsischen Landesregierung auf dem Altar der Kenia-Koalition geopfert wird.

Ob die Wählerinnen und Wähler in Nordsachsen dafür Verständnis haben, dass ihr frisch direkt gewählter Abgeordneter schon wieder weiter ziehen will, darf bezweifelt werden. Den Wählerinnen und Wählern in Leipzig müsste er wiederum erklären, warum er sich nunmehr authentisch für Leipzig einsetzen will.

Dazu erklärt Adam Bednarsky, der Vorsitzender DIE LINKE. Leipzig und Leipziger Stadtrat: „ Das ist alles nicht glaubwürdig und wir können Sebastian Gemkow nur raten, in seiner neuen politischen Heimat in Nordsachsen sesshaft zu werden und nicht erneut eine Wähler(ent)täuschung in Leipzig zu provozieren.
Die Leipziger LINKE hätte sich im Vorfeld der Leipziger OBM-Wahlen gewünscht, dass wir zu einer gemeinsamen Kandidatin oder einem gemeinsamen Kandidaten aus dem fortschrittlich-weltoffenen Spektrum der Parteienlandschaft gekommen wären. Das ist nach der Entscheidung von SPD und Grünen leider nicht mehr möglich.“

Sören Pellmann, Vorsitzender der LINKE-Stadtratsfraktion und in Leipzig-Süd direkt gewählter Bundestagsabgeordneter ergänzt: „Mit dieser Gemengelage im Rücken, werden wir als DIE LINKE. Leipzig mit einem geeigneten Personalangebot und passenden Inhalten in die OBM-Wahl Februar 2020 gehen. Zur letzten Kommunalwahl wurden wir mit 21,4 Prozent erstmals stärkste Partei in Leipzig und stellen mit 17 Stadträtinnen und Stadträten die größte Fraktion. Aus dieser Position heraus werden wir unsere politische Verantwortung für Leipzig gewissenhaft und glaubwürdig wahrnehmen."