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DIE LINKE. Leipzig

#LeaveNoOneBehind!

Rund 42.000 Menschen (Stand: März 2020) sitzen auf den griechischen Inseln fest. Ohne Chance auf ein faires Asylverfahren, unter elenden Umständen, die „Lebensbedingungen“ zu nennen der Anstand verbietet. Ohne Aussicht auf Schutz, ohne Perspektive.

 

Deswegen unterstützen DIE LINKE im Bundestag und im Sächsischen Landtag die Initiative des Charterflugs des Vereins Mission Lifeline (Informationen unter https://mission-lifeline.de/von-lesbos-nach-berlin-charterflug-fur-kinder-und-mutter1/) und fordern die zuständigen Behörden dazu auf, ihren Teil zur Realisierung, wie die Start- und Landeerlaubnis für Evakuierungs- und Hilfsflüge, beizutragen.

Dazu erklärt die Leipziger Landtagsabgeordnete und Stadträtin, Juliane Nagel:
“Bereits seit Oktober letzten Jahres machen NGO, Menschenrechtsorganisationen und auch wir als LINKE Druck in Deutschland, vor allem Kinder und Jugendliche aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufzunehmen. Auch in Sachsen haben wir die notwendige Debatte Anfang des Jahres ins Parlament gebracht. (siehe Antrag Drs 6/ 1210). Doch die Regierungen lassen sich bitten, Handeln bleibt bisher aus. Und das ist in der aktuellen Situation der Corona-Krise fatal.”
Denn: Corona macht vor den überbelegten Lagern auf Lesbos, Samos, Chios, Leros und Kos nicht Halt. Im Gegenteil: Durch die miserablen Verhältnisse sind die dort eingepferchten Menschen, darunter viele Kinder, Jugendliche und Schutzbedürftige, besonders von Ansteckung betroffen. “Ich selbst habe für das Chartern des Flugzeuges an Mission lifeline gespendet. Ich fordere, dass Start- und Landeerlaubnis sofort erteilt werden! Wir haben Platz, in Deutschland, in Sachsen und auch in Leipzig.“
Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzender der Leipziger LINKE-Stadtratsfraktion, Sören Pellmann: „Ganz klar unterstütze ich zivilgesellschaftliche Forderungen nach einer schnellen Evakuierung der Schutzsuchenden aus den EU-Hotspots auf den griechischen Inseln, gerade angesichts der akuten Gefahr eines verheerenden und unkontrollierbaren Ausbruchs der Corona-Epidemie. Die hygienischen und sonstigen Lebensbedingungen in den Lagern waren schon vorher unerträglich und inakzeptabel, die Menschen trotz der Corona-Gefahr dort zu belassen, grenzt sogar an inhumanes (Nicht-) Handeln.“
 Adam Bednarsky, Vorsitzender von DIE LINKE. Leipzig und Leipziger Stadtrat: „2019 hat die LINKE-Stadtratsfraktion maßgeblich daran mitgewirkt, dass die Stadt Leipzig sich als ‘sicheren Hafen’ erklärt. Darum kam auch in der aktuellen Situation aus der Stadt schnell das Signal, Kinder und Jugendliche aus den griechischen Elendslagern aufzunehmen. Jetzt ist keine Zeit zu verlieren: Wir müssen jetzt handeln!“
DIE LINKE hat seit Bestehen der Hotspots die Forderung nach einer Auflösung dieser deutlich gemacht und eine Aufnahme von Schutzsuchenden aus Griechenland, insbesondere der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, in den Bundestag eingebracht - schon vor einem halben Jahr, im Oktober 2019
(Antrag "Für eine schnelle Aufnahme unbegleiteter Flüchtlingskinder aus den EU-Hotspots in Griechenland" mit mehreren Forderungen, vgl.: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/140/1914024.pdf).


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DIE LINKE. Leipzig

#LeaveNoOneBehind!

Rund 42.000 Menschen (Stand: März 2020) sitzen auf den griechischen Inseln fest. Ohne Chance auf ein faires Asylverfahren, unter elenden Umständen, die „Lebensbedingungen“ zu nennen der Anstand verbietet. Ohne Aussicht auf Schutz, ohne Perspektive.

 

Deswegen unterstützen DIE LINKE im Bundestag und im Sächsischen Landtag die Initiative des Charterflugs des Vereins Mission Lifeline (Informationen unter https://mission-lifeline.de/von-lesbos-nach-berlin-charterflug-fur-kinder-und-mutter1/) und fordern die zuständigen Behörden dazu auf, ihren Teil zur Realisierung, wie die Start- und Landeerlaubnis für Evakuierungs- und Hilfsflüge, beizutragen.

Dazu erklärt die Leipziger Landtagsabgeordnete und Stadträtin, Juliane Nagel:
“Bereits seit Oktober letzten Jahres machen NGO, Menschenrechtsorganisationen und auch wir als LINKE Druck in Deutschland, vor allem Kinder und Jugendliche aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufzunehmen. Auch in Sachsen haben wir die notwendige Debatte Anfang des Jahres ins Parlament gebracht. (siehe Antrag Drs 6/ 1210). Doch die Regierungen lassen sich bitten, Handeln bleibt bisher aus. Und das ist in der aktuellen Situation der Corona-Krise fatal.”
Denn: Corona macht vor den überbelegten Lagern auf Lesbos, Samos, Chios, Leros und Kos nicht Halt. Im Gegenteil: Durch die miserablen Verhältnisse sind die dort eingepferchten Menschen, darunter viele Kinder, Jugendliche und Schutzbedürftige, besonders von Ansteckung betroffen. “Ich selbst habe für das Chartern des Flugzeuges an Mission lifeline gespendet. Ich fordere, dass Start- und Landeerlaubnis sofort erteilt werden! Wir haben Platz, in Deutschland, in Sachsen und auch in Leipzig.“
Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzender der Leipziger LINKE-Stadtratsfraktion, Sören Pellmann: „Ganz klar unterstütze ich zivilgesellschaftliche Forderungen nach einer schnellen Evakuierung der Schutzsuchenden aus den EU-Hotspots auf den griechischen Inseln, gerade angesichts der akuten Gefahr eines verheerenden und unkontrollierbaren Ausbruchs der Corona-Epidemie. Die hygienischen und sonstigen Lebensbedingungen in den Lagern waren schon vorher unerträglich und inakzeptabel, die Menschen trotz der Corona-Gefahr dort zu belassen, grenzt sogar an inhumanes (Nicht-) Handeln.“
 Adam Bednarsky, Vorsitzender von DIE LINKE. Leipzig und Leipziger Stadtrat: „2019 hat die LINKE-Stadtratsfraktion maßgeblich daran mitgewirkt, dass die Stadt Leipzig sich als ‘sicheren Hafen’ erklärt. Darum kam auch in der aktuellen Situation aus der Stadt schnell das Signal, Kinder und Jugendliche aus den griechischen Elendslagern aufzunehmen. Jetzt ist keine Zeit zu verlieren: Wir müssen jetzt handeln!“
DIE LINKE hat seit Bestehen der Hotspots die Forderung nach einer Auflösung dieser deutlich gemacht und eine Aufnahme von Schutzsuchenden aus Griechenland, insbesondere der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, in den Bundestag eingebracht - schon vor einem halben Jahr, im Oktober 2019
(Antrag "Für eine schnelle Aufnahme unbegleiteter Flüchtlingskinder aus den EU-Hotspots in Griechenland" mit mehreren Forderungen, vgl.: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/140/1914024.pdf).