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linksjugend Leipzig

Leipziger Straßen nach Frauen umbenannt

Die linksjugend Leipzig nimmt mit großer Freude zur Kenntnis, dass uns unbekannte Aktivistinnen in der Nacht zum 8. März, dem Frauenkampftag, einige Leipziger Straßen umbenannt haben. Mit der symbolischen Umbenennung der Straßen, mithilfe von aufgeklebten, neuen Straßenschildern werden Frauen geehrt, welche sonst viel zu selten für ihr Lebenswerk gewürdigt werden. Es scheint notwendig zu sein auf diesen Missstand hinzuweisen.

Natalie Prautsch, Inklusionsbeauftrage der linksjugend Sachsen dazu: „Frauen müssen sich mehr anstrengen als Männer, um nach vorn zukommen. Frauen müssen sich in vielen Situationen permanent gegenüber von Männern beweisen. Wenn sie dies dann doch schaffen, werden sie weniger gewürdigt, als Männer, was man beispielsweise an der Benennung von Straßen sieht.“

Es werden sowohl Frauen mit einem Bezug zur Stadt Leipzig als auch Frauen, welche anderswo in der Welt ihr Lebenswerk vollbracht haben, geehrt. Wir freuen uns, dass nun eine Straße den Namen von Fanny Goetz trägt. Fanny Goetz war die erste Leipziger Stadträtin und außerdem Entwicklerin von Sportkleidung für Frauen im 20. Jahrhundert. Offensichtlich hielten die Aktivistinnen es für notwendig auch auf das Schicksal von Frauen hinzuweisen, die etwa im globalen Süden für Gleichberechtigung kämpfen. Auch uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass Feminismus nicht nur in Europa stattfindet. Wir wollen, dass überall auf der Welt patriarchale Strukturen zerschlagen werden.

Dazu Laura Hübsch, Mitglied im Beauftragtenrat der linksjugend Sachsen: „Uns ist es wichtig für eine echte Gleichberechtigung zu stehen. Wir wollen keinen weißen Heterofeminismus. Wir wollen einen Feminismus, der keine Frauen ausschließt, Unterdrückungssysteme in ihrer Gesamtheit und all ihre Verbindung sieht. Ungleiche Berechtigung findet nicht nur in den Chefetagen und Parlamenten statt, sondern auch in der Gesellschaft. Wir müssen für einen inklusiven Feminismus kämpfen. Deshalb freut es mich sehr, dass etwa eine Straße nach der ermordeten, sozialistischen Stadträtin von Rio de Janeiro, Marielle Franco, benannt wurde.“

Auf folgende umbenannte Straßen sind wir bei unserem morgendlichen Spaziergang durch Leipzig gestoßen:

  • Mary-Wollstonecraft-Straße 
  • Simone-de-Beauvoir-Straße
  • Marie-Curie-Straße
  • Elsa-Herrmann-Straße
  • Alexandra-Kolontai-Straße
  • Emma-Goldman-Straße
  • Fanny-Hensel-Straße
  • Petra-Kelly-Straße
  • Audre-Lorde-Straße
  • Lili-Elbe-Straße
  • Fanny-Goetz-Straße
  • Chimamanda-Ngozi-Adichie-Straße
  • Clara-Schachne-Straße
  • Marielle-Franco-Straße
  • Rita-Banerji-Straße
  • Jenny-Marx-Straße
  • Anna-Schmidt-Straße
  • Olympe-de-Gouges-Straße
  • Marie-Juchacz-Straße
  • Ljudmila-Pawlitschenko-Straße

Termine


linksjugend Leipzig

Leipziger Straßen nach Frauen umbenannt

Die linksjugend Leipzig nimmt mit großer Freude zur Kenntnis, dass uns unbekannte Aktivistinnen in der Nacht zum 8. März, dem Frauenkampftag, einige Leipziger Straßen umbenannt haben. Mit der symbolischen Umbenennung der Straßen, mithilfe von aufgeklebten, neuen Straßenschildern werden Frauen geehrt, welche sonst viel zu selten für ihr Lebenswerk gewürdigt werden. Es scheint notwendig zu sein auf diesen Missstand hinzuweisen.

Natalie Prautsch, Inklusionsbeauftrage der linksjugend Sachsen dazu: „Frauen müssen sich mehr anstrengen als Männer, um nach vorn zukommen. Frauen müssen sich in vielen Situationen permanent gegenüber von Männern beweisen. Wenn sie dies dann doch schaffen, werden sie weniger gewürdigt, als Männer, was man beispielsweise an der Benennung von Straßen sieht.“

Es werden sowohl Frauen mit einem Bezug zur Stadt Leipzig als auch Frauen, welche anderswo in der Welt ihr Lebenswerk vollbracht haben, geehrt. Wir freuen uns, dass nun eine Straße den Namen von Fanny Goetz trägt. Fanny Goetz war die erste Leipziger Stadträtin und außerdem Entwicklerin von Sportkleidung für Frauen im 20. Jahrhundert. Offensichtlich hielten die Aktivistinnen es für notwendig auch auf das Schicksal von Frauen hinzuweisen, die etwa im globalen Süden für Gleichberechtigung kämpfen. Auch uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass Feminismus nicht nur in Europa stattfindet. Wir wollen, dass überall auf der Welt patriarchale Strukturen zerschlagen werden.

Dazu Laura Hübsch, Mitglied im Beauftragtenrat der linksjugend Sachsen: „Uns ist es wichtig für eine echte Gleichberechtigung zu stehen. Wir wollen keinen weißen Heterofeminismus. Wir wollen einen Feminismus, der keine Frauen ausschließt, Unterdrückungssysteme in ihrer Gesamtheit und all ihre Verbindung sieht. Ungleiche Berechtigung findet nicht nur in den Chefetagen und Parlamenten statt, sondern auch in der Gesellschaft. Wir müssen für einen inklusiven Feminismus kämpfen. Deshalb freut es mich sehr, dass etwa eine Straße nach der ermordeten, sozialistischen Stadträtin von Rio de Janeiro, Marielle Franco, benannt wurde.“

Auf folgende umbenannte Straßen sind wir bei unserem morgendlichen Spaziergang durch Leipzig gestoßen:

  • Mary-Wollstonecraft-Straße 
  • Simone-de-Beauvoir-Straße
  • Marie-Curie-Straße
  • Elsa-Herrmann-Straße
  • Alexandra-Kolontai-Straße
  • Emma-Goldman-Straße
  • Fanny-Hensel-Straße
  • Petra-Kelly-Straße
  • Audre-Lorde-Straße
  • Lili-Elbe-Straße
  • Fanny-Goetz-Straße
  • Chimamanda-Ngozi-Adichie-Straße
  • Clara-Schachne-Straße
  • Marielle-Franco-Straße
  • Rita-Banerji-Straße
  • Jenny-Marx-Straße
  • Anna-Schmidt-Straße
  • Olympe-de-Gouges-Straße
  • Marie-Juchacz-Straße
  • Ljudmila-Pawlitschenko-Straße