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DIE LINKE. Leipzig

Mehr Pakete, mehr Arbeit, mehr Stress – LogistikerInnen vor Corona und Armut schützen!

Leipzig ist einer der zentralen Logistikstandorte in Ostdeutschland. Hier arbeiten über 40.000 Menschen in diesem Industriesektor. In Zeiten der Coronakrise verlagert sich der Einkauf immer stärker auf die Online-Angebote der verschiedenen Anbieter. Dies führt zu einer Zunahme der Lieferungen, von denen trotz dessen Pünktlichkeit erwartet wird. Dahinter stehen viele fleißige Hände von über 1.500 Angestellten, die weiterhin zur Arbeit gehen. Für knapp 11 Euro Stundenlohn schultern die PackerInnen die jetzige Mehrarbeit und setzen sich dabei täglich stärker dem Risiko einer Ansteckung aus als jene an, die konsequent Home-Office durchführen können.

Das erklärt Dr. Adam Bednarsky, Vorsitzender der Leipziger LINKEN und Stadtrat: „Wir rufen dazu auf, dass die Leipzigerinnen und Leipzig, die das können, zu Hause bleiben. Dieser Appell beruht derzeit noch weitgehend auf Freiwilligkeit. Leipzig setzt auf die Vernunft und weniger auf Zwang – das ist gut so. Die Beschäftigten in den systemrelevanten Wirtschaftszweigen, dazu gehört ausdrücklich auch die Logistikbranche, müssen den bestmöglichen Gesundheitsschutz auf Arbeit erhalten. Viele Logistik-Belegschaften sorgen sich um die gesundheitlichen Folgen von Corona. Die Firmenleitungen sind aufgerufen, diese Sorgen ihrer Beschäftigten entsprechend ernst zu nehmen. Gemeinsam mit den Behörden der Stadt Leipzig können Sicherheitsmaßnahmen vollzogen und Informationen zum Coronavirus erhalten werden. Das Bürgertelefon der Stadt Leipzig steht unter 0341-123-0 zur Verfügung.“

Bei einem durchschnittlichen Jahresbruttogehalt von 30.000 Euro in der Logistikbranche, sind keine hohen Rücklagen bei den Beschäftigten zu erwarten. Nicht selten sind Arbeitsverträge befristet und prekarisiert. Die Beschäftigten sind auf jedes Gehalt angewiesen und dürfen nicht vor der Wahl stehen: Schutz der eigenen Gesundheit oder Schutz vor Armut! Auch die Beschäftigten der Leipziger Logistik leisten einen entscheidenden Beitrag bei der Bewältigung der Corona-Krise. Sagen wir Ihnen nicht nur Dankeschön, sondern schützen wir sie bestmöglich vor gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz und bei der An- und Abreise zur Firma.


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DIE LINKE. Leipzig

Mehr Pakete, mehr Arbeit, mehr Stress – LogistikerInnen vor Corona und Armut schützen!

Leipzig ist einer der zentralen Logistikstandorte in Ostdeutschland. Hier arbeiten über 40.000 Menschen in diesem Industriesektor. In Zeiten der Coronakrise verlagert sich der Einkauf immer stärker auf die Online-Angebote der verschiedenen Anbieter. Dies führt zu einer Zunahme der Lieferungen, von denen trotz dessen Pünktlichkeit erwartet wird. Dahinter stehen viele fleißige Hände von über 1.500 Angestellten, die weiterhin zur Arbeit gehen. Für knapp 11 Euro Stundenlohn schultern die PackerInnen die jetzige Mehrarbeit und setzen sich dabei täglich stärker dem Risiko einer Ansteckung aus als jene an, die konsequent Home-Office durchführen können.

Das erklärt Dr. Adam Bednarsky, Vorsitzender der Leipziger LINKEN und Stadtrat: „Wir rufen dazu auf, dass die Leipzigerinnen und Leipzig, die das können, zu Hause bleiben. Dieser Appell beruht derzeit noch weitgehend auf Freiwilligkeit. Leipzig setzt auf die Vernunft und weniger auf Zwang – das ist gut so. Die Beschäftigten in den systemrelevanten Wirtschaftszweigen, dazu gehört ausdrücklich auch die Logistikbranche, müssen den bestmöglichen Gesundheitsschutz auf Arbeit erhalten. Viele Logistik-Belegschaften sorgen sich um die gesundheitlichen Folgen von Corona. Die Firmenleitungen sind aufgerufen, diese Sorgen ihrer Beschäftigten entsprechend ernst zu nehmen. Gemeinsam mit den Behörden der Stadt Leipzig können Sicherheitsmaßnahmen vollzogen und Informationen zum Coronavirus erhalten werden. Das Bürgertelefon der Stadt Leipzig steht unter 0341-123-0 zur Verfügung.“

Bei einem durchschnittlichen Jahresbruttogehalt von 30.000 Euro in der Logistikbranche, sind keine hohen Rücklagen bei den Beschäftigten zu erwarten. Nicht selten sind Arbeitsverträge befristet und prekarisiert. Die Beschäftigten sind auf jedes Gehalt angewiesen und dürfen nicht vor der Wahl stehen: Schutz der eigenen Gesundheit oder Schutz vor Armut! Auch die Beschäftigten der Leipziger Logistik leisten einen entscheidenden Beitrag bei der Bewältigung der Corona-Krise. Sagen wir Ihnen nicht nur Dankeschön, sondern schützen wir sie bestmöglich vor gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz und bei der An- und Abreise zur Firma.