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Siegfried Schlegel

Mehr Sitzbänke im Stadtzentrum – Sitzbankkonzept beschlossen

In der Ratsversammlung am 17. Juni beschloss der Stadtrat die Vorlage „Sitzbankkonzept Innenstadt Leipzig“. Danach sollen 85 weitere Sitzbänke im Stadtzentrum aufgestellt werden. Der Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau, hatte eine Befassung dieses Konzeptes auch im Seniorenbeirat dringend empfohlen, der im Ergebnis der Beratung auch einen ergänzenden Änderungsantrag eingereicht hatte. Es ist nicht nur im ureigenen Interesse der Senioren und Seniorinnen, dass mehr Sitzmöglichkeiten (Sitzbänke) zum Ausruhen, Verweilen, Entspannen oder Kommunizieren in der Stadt vorhanden sind.

Damit wird für Bewohner und Gäste aller Generationen im Stadtzentrum gleichermaßen mehr Aufenthaltsqualität geschaffen. Deshalb ist es nur gerechtfertigt, dass dafür auch Gelder aus den Einnahmen der Gästetaxe eingesetzt werden. Die Touristen und Gäste unserer Stadt partizipieren davon direkt in der Innenstadt. Trotz des derzeitigen berechtigten Einnahmeverzichts durch Corona halten wir deshalb die Umsetzung dieses Konzeptes im Stadtzentrum bis 2023 für realistisch, denn nur dort sollen entsprechend dem jetzigen Konzept Sitzbänke aufgestellt werden. Entgegen der Position der Verwaltung beschloss der Stadtrat gemäß dem Änderungsantrag des Seniorenbeirats, dass eine Zeitschiene zu erarbeiten ist und im Rahmen der Diskussion für den Haushaltplan 2021/2022 der finanzielle Bedarf für die Umsetzung dieses Konzeptes für das Stadtzentrum bewertet werden soll. Übernommen hatte die Verwaltung den Vorschlag, dass im Rahmen einer Fortschreibung des Konzeptes schrittweise auch stadtweit weitere Standorte einbezogen werden. Dabei ist uns die frühzeitige Beteiligung der Stadtbezirksbeiräte und Ortschaftsräte zwecks Standortbestimmung und Priorisierung der Reihenfolge sehr wichtig. Denkbar wäre dafür den Stadtbezirken direkt jeweils ein Budget bereit zu stellen. Zwei Wohnungsbau-Genossenschaften haben bereits signalisiert, dass sie sich eine Unterstützung zur Finanzierung bei der Aufstellung von Bänken im öffentlichen Raum in den Stadtquartieren vorstellen können, in denen sie Wohnungsbestände unterhalten. Damit können sie der Stadt helfen und gleichzeitig ihren Genossenschaftsmitgliedern und Mietern nutzen. Ähnlich wie bei der „Aktion Baumstarke Stadt“, wäre zukünftig auch eine Finanzierung weiterer Sitzbänke durch private Spender denkbar. Ebenfalls übernommen wurde der Vorschlag, die Sitzbänke ein nicht zwingend teurere Gestaltungsqualität aufweisen und sich in die Umgebung einpassen. Außerdem sollen sie funktionale Mindestanforderungen erfüllen, wie Sitzflächen vorzugsweise aus Holz bzw. alternativ aus dauerbeständigem Recyclingkunststoff sowie über Rücken- und Armlehnen verfügen. Bei nur einer Gegenstimme eines Vertreters der Spaßpartei beschloss der Stadtrat das Sitzbankkonzept mit übergroßer Mehrheit.


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Siegfried Schlegel

Mehr Sitzbänke im Stadtzentrum – Sitzbankkonzept beschlossen

In der Ratsversammlung am 17. Juni beschloss der Stadtrat die Vorlage „Sitzbankkonzept Innenstadt Leipzig“. Danach sollen 85 weitere Sitzbänke im Stadtzentrum aufgestellt werden. Der Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau, hatte eine Befassung dieses Konzeptes auch im Seniorenbeirat dringend empfohlen, der im Ergebnis der Beratung auch einen ergänzenden Änderungsantrag eingereicht hatte. Es ist nicht nur im ureigenen Interesse der Senioren und Seniorinnen, dass mehr Sitzmöglichkeiten (Sitzbänke) zum Ausruhen, Verweilen, Entspannen oder Kommunizieren in der Stadt vorhanden sind.

Damit wird für Bewohner und Gäste aller Generationen im Stadtzentrum gleichermaßen mehr Aufenthaltsqualität geschaffen. Deshalb ist es nur gerechtfertigt, dass dafür auch Gelder aus den Einnahmen der Gästetaxe eingesetzt werden. Die Touristen und Gäste unserer Stadt partizipieren davon direkt in der Innenstadt. Trotz des derzeitigen berechtigten Einnahmeverzichts durch Corona halten wir deshalb die Umsetzung dieses Konzeptes im Stadtzentrum bis 2023 für realistisch, denn nur dort sollen entsprechend dem jetzigen Konzept Sitzbänke aufgestellt werden. Entgegen der Position der Verwaltung beschloss der Stadtrat gemäß dem Änderungsantrag des Seniorenbeirats, dass eine Zeitschiene zu erarbeiten ist und im Rahmen der Diskussion für den Haushaltplan 2021/2022 der finanzielle Bedarf für die Umsetzung dieses Konzeptes für das Stadtzentrum bewertet werden soll. Übernommen hatte die Verwaltung den Vorschlag, dass im Rahmen einer Fortschreibung des Konzeptes schrittweise auch stadtweit weitere Standorte einbezogen werden. Dabei ist uns die frühzeitige Beteiligung der Stadtbezirksbeiräte und Ortschaftsräte zwecks Standortbestimmung und Priorisierung der Reihenfolge sehr wichtig. Denkbar wäre dafür den Stadtbezirken direkt jeweils ein Budget bereit zu stellen. Zwei Wohnungsbau-Genossenschaften haben bereits signalisiert, dass sie sich eine Unterstützung zur Finanzierung bei der Aufstellung von Bänken im öffentlichen Raum in den Stadtquartieren vorstellen können, in denen sie Wohnungsbestände unterhalten. Damit können sie der Stadt helfen und gleichzeitig ihren Genossenschaftsmitgliedern und Mietern nutzen. Ähnlich wie bei der „Aktion Baumstarke Stadt“, wäre zukünftig auch eine Finanzierung weiterer Sitzbänke durch private Spender denkbar. Ebenfalls übernommen wurde der Vorschlag, die Sitzbänke ein nicht zwingend teurere Gestaltungsqualität aufweisen und sich in die Umgebung einpassen. Außerdem sollen sie funktionale Mindestanforderungen erfüllen, wie Sitzflächen vorzugsweise aus Holz bzw. alternativ aus dauerbeständigem Recyclingkunststoff sowie über Rücken- und Armlehnen verfügen. Bei nur einer Gegenstimme eines Vertreters der Spaßpartei beschloss der Stadtrat das Sitzbankkonzept mit übergroßer Mehrheit.