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AG Soziales

Mietenstreik jetzt! Verschuldung ist keine Option. Organisieren wir uns!

Die Anzahl der Menschen, die Kurzarbeiter*innengeld erhalten, wird durch die Corona Krise ein Rekordhoch erreichen. Schätzungen zufolge werden davon 2,35 Millionen Beschäftigte betroffen sein. Viele verlieren ihre Arbeit komplett – und somit auch ihr Einkommen. Ihre Existenzgrundlage ist bedroht. Mieten können nicht mehr gezahlt werden.

Derzeitige staatliche Maßnahmen wie das Aussetzen von Räumungen, Garantien für den weiteren Erhalt von Strom und Wasser und auch Kündigungsschutz bei coronabedingten Mietausfällen sind ein Anfang. Sie verschieben die Not vieler Mieter*innen in der Krise jedoch nur nach hinten. Mietschulden stauen sich auf, Zinsen können für diese fällig werden. Geringverdienende und Selbständige trifft das am härtesten. Vermieter*innen auf der anderen Seite haben wenig bis gar nichts zu befürchten. Große Immobilienkonzerne haben in den letzten Jahren Milliardengewinne erwirtschaftet und teils fette Rücklagen.

Doch es formiert sich Widerstand dagegen, die Last in dieser Krise auf die Mieter*innen abzuladen:

In Spanien sind diese seit Anfang des Monats dazu aufgerufen, ihre Mietzahlungen bis Ende der Krise auszusetzen – OHNE spätere Nachzahlung. Rechtlich geschützt sind sie durch eine gemeinsame Widerstandskasse. Dahinter steht unter anderem die Mieter*innengewerkschaft Sindicat de Llogaters. So eine Gewerkschaft der Mietenden gibt es in Deutschland noch nicht: um so wichtiger ist es, sich JETZT so organisieren! Auch in den USA hat sich mittlerweile eine breite Bewegung formiert, die den Mietenstreik ausruft.

Wir als AG Soziales fordern den Bund außerdem auf, er möge alle Mieter*innen für die gesamte Dauer der Krise finanziell angemessen schützen! Das heißt für uns: die Kosten der Vermieter*innen müssen übernommen werden. Darüber hinaus haben diese in der aktuellen Situation jedoch kein Recht darauf, weiterhin sichere Gewinne einzufahren! Die Deckung ihrer laufenden Kosten sollte – wenn überhaupt – das Einzige sein, was Immobilienkonzerne vom Staat in dieser Lage zu erwarten haben. Die Idee einer vollen Deckung der Mieten auf Kosten der Allgemeinheit lehnen wir strikt ab. Jetzt noch an Mieter*innen zu verdienen halten wir für unethisch und in dieser Lage nicht haltbar!

#mietenstreik
#rentstrike
#grevedealuguel
#huelgaalquileres
#vagadelloguers
#scioperodellaffitto
#covid19
#stayhome
#housingactionday


P.S.: Mit diesem Thema werden wir uns auch in den kommenden Wochen intensiv auseinanderzusetzen und damit (so wie mit vielen anderen brennenden Themen) dieses Profil hier bespielen. Von unserem AG-Homeoffice aus wünschen wir euch allen gute Gesundheit! :)


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AG Soziales

Mietenstreik jetzt! Verschuldung ist keine Option. Organisieren wir uns!

Die Anzahl der Menschen, die Kurzarbeiter*innengeld erhalten, wird durch die Corona Krise ein Rekordhoch erreichen. Schätzungen zufolge werden davon 2,35 Millionen Beschäftigte betroffen sein. Viele verlieren ihre Arbeit komplett – und somit auch ihr Einkommen. Ihre Existenzgrundlage ist bedroht. Mieten können nicht mehr gezahlt werden.

Derzeitige staatliche Maßnahmen wie das Aussetzen von Räumungen, Garantien für den weiteren Erhalt von Strom und Wasser und auch Kündigungsschutz bei coronabedingten Mietausfällen sind ein Anfang. Sie verschieben die Not vieler Mieter*innen in der Krise jedoch nur nach hinten. Mietschulden stauen sich auf, Zinsen können für diese fällig werden. Geringverdienende und Selbständige trifft das am härtesten. Vermieter*innen auf der anderen Seite haben wenig bis gar nichts zu befürchten. Große Immobilienkonzerne haben in den letzten Jahren Milliardengewinne erwirtschaftet und teils fette Rücklagen.

Doch es formiert sich Widerstand dagegen, die Last in dieser Krise auf die Mieter*innen abzuladen:

In Spanien sind diese seit Anfang des Monats dazu aufgerufen, ihre Mietzahlungen bis Ende der Krise auszusetzen – OHNE spätere Nachzahlung. Rechtlich geschützt sind sie durch eine gemeinsame Widerstandskasse. Dahinter steht unter anderem die Mieter*innengewerkschaft Sindicat de Llogaters. So eine Gewerkschaft der Mietenden gibt es in Deutschland noch nicht: um so wichtiger ist es, sich JETZT so organisieren! Auch in den USA hat sich mittlerweile eine breite Bewegung formiert, die den Mietenstreik ausruft.

Wir als AG Soziales fordern den Bund außerdem auf, er möge alle Mieter*innen für die gesamte Dauer der Krise finanziell angemessen schützen! Das heißt für uns: die Kosten der Vermieter*innen müssen übernommen werden. Darüber hinaus haben diese in der aktuellen Situation jedoch kein Recht darauf, weiterhin sichere Gewinne einzufahren! Die Deckung ihrer laufenden Kosten sollte – wenn überhaupt – das Einzige sein, was Immobilienkonzerne vom Staat in dieser Lage zu erwarten haben. Die Idee einer vollen Deckung der Mieten auf Kosten der Allgemeinheit lehnen wir strikt ab. Jetzt noch an Mieter*innen zu verdienen halten wir für unethisch und in dieser Lage nicht haltbar!

#mietenstreik
#rentstrike
#grevedealuguel
#huelgaalquileres
#vagadelloguers
#scioperodellaffitto
#covid19
#stayhome
#housingactionday


P.S.: Mit diesem Thema werden wir uns auch in den kommenden Wochen intensiv auseinanderzusetzen und damit (so wie mit vielen anderen brennenden Themen) dieses Profil hier bespielen. Von unserem AG-Homeoffice aus wünschen wir euch allen gute Gesundheit! :)