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linksjugend Leipzig und Halle

One billion rising!

Jede dritte Frau, das heisst. eine Milliarde Frauen und Mädchen, sind Betroffene von Gewalt. 42 % aller Frauen in Deutschland haben sexuelle Gewalterfahrungen machen müssen, das sind 16 Millionen Menschen, die seit ihrem 16. Lebensjahr mindestens einmal Opfer von sexueller Gewalt wurden. 95% des sexuellen Missbrauchs von Kindern findet in Familien statt - weltweit sind 14000 Kinder pro Jahr betroffen, 3 von 4 sind Mädchen. Gründe liegen in traditionellen Rollenklischees, gewalttätiger Erziehung, darin stattfindenden Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen und zu wenig Aufklärung. Vertrauen wird mißbraucht, auch in Heimeinrichtungen, Arbeitsstellen und Kirchen. Es gibt zu wenig Reglementierung, Opferschutz und Aufarbeitung. Vorverurteilung und Schuldzuweisungen von Betroffenen finden statt. Gewalt gegen Frauen*, insbesondere sexuelle Gewalt, ist kein Einzelfall. Tagtäglich erleben Frauen* Diskriminierung, Sexismus und Unterdrückung. Die globale Aktion "one billion rising" möchte darauf aufmerksam machen. Wir nehmen es nicht hin, dass jegliche Gewalt gegen Frauen* und Mädchen*, sexistische Beleidigungen oder das Problem der Frauenfeindlichkeit marginalisiert, lächerlich gemacht oder gar verteidigt werden. Frauen* und Mädchen* sind keine Objekte und wollen auch nicht so behandelt werden.

Die Gleichstellung von Frauen* in der Bundesrepublik ist noch nicht  erreicht, denn das würde gleiche Löhne und ein Auflösen von Machtstrukturen bedeuten. Mehr neutrale Ansprechpartner*innen für Gewalt, Mobbing, Belästigung in Betrieben und Städten sind allgemein notwendig, um das Tabu zu brechen. Wir zeigen Solidarität mit betroffenen Frauen* und Mädchen* weltweit und wollen uns erheben für mehr Aufmerksamkeit, Selbstbestimmung, Offenheit, Unterstützung und den Schutz von Betroffenen. Die stärkere Gleichstellung und Gesetzgebung im Alltag muss noch erkämpft werden. Hierfür ist es unabdingbar Geschlechterklischees und Rollenbilder zu überwinden und Schuldzuweisungen gegenüber         Betroffenen einzustellen und Vergehen effektiv zu ahnden. Die politischen Akteur*innen müssen sich noch viel dezidierter gegen Sexismus aussprechen, Programme wie Frauenhäuser, Wildwasser, Traumazentren und Aufklärungskampagnen fördern, Berater*innen fachlich ausbilden. Sensible Erziehungmethoden und ein offener Umgang mit dem Nein-sagen müssen endlich in den Fokus gerückt werden.
                       
Kurzum: Um die Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* endlich zu stoppen, brauchen wir eine konsequente Solidarisierung mit den Betroffenen,  den Kampf gegen jede Form sexualisierter Gewalt und das Ende des Patriarchats in Gesetz, Kultur und Alltag!
        
Als Linksjugend Halle und Linksjugend Leipzig werden wir deshalb am Dienstag den 14.02.2018 in den Innenstädten von Halle und Leipzig auf die Missstände und unsere politischen Forderungen aufmerksam machen.


Termine


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One billion rising!

Jede dritte Frau, das heisst. eine Milliarde Frauen und Mädchen, sind Betroffene von Gewalt. 42 % aller Frauen in Deutschland haben sexuelle Gewalterfahrungen machen müssen, das sind 16 Millionen Menschen, die seit ihrem 16. Lebensjahr mindestens einmal Opfer von sexueller Gewalt wurden. 95% des sexuellen Missbrauchs von Kindern findet in Familien statt - weltweit sind 14000 Kinder pro Jahr betroffen, 3 von 4 sind Mädchen. Gründe liegen in traditionellen Rollenklischees, gewalttätiger Erziehung, darin stattfindenden Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen und zu wenig Aufklärung. Vertrauen wird mißbraucht, auch in Heimeinrichtungen, Arbeitsstellen und Kirchen. Es gibt zu wenig Reglementierung, Opferschutz und Aufarbeitung. Vorverurteilung und Schuldzuweisungen von Betroffenen finden statt. Gewalt gegen Frauen*, insbesondere sexuelle Gewalt, ist kein Einzelfall. Tagtäglich erleben Frauen* Diskriminierung, Sexismus und Unterdrückung. Die globale Aktion "one billion rising" möchte darauf aufmerksam machen. Wir nehmen es nicht hin, dass jegliche Gewalt gegen Frauen* und Mädchen*, sexistische Beleidigungen oder das Problem der Frauenfeindlichkeit marginalisiert, lächerlich gemacht oder gar verteidigt werden. Frauen* und Mädchen* sind keine Objekte und wollen auch nicht so behandelt werden.

Die Gleichstellung von Frauen* in der Bundesrepublik ist noch nicht  erreicht, denn das würde gleiche Löhne und ein Auflösen von Machtstrukturen bedeuten. Mehr neutrale Ansprechpartner*innen für Gewalt, Mobbing, Belästigung in Betrieben und Städten sind allgemein notwendig, um das Tabu zu brechen. Wir zeigen Solidarität mit betroffenen Frauen* und Mädchen* weltweit und wollen uns erheben für mehr Aufmerksamkeit, Selbstbestimmung, Offenheit, Unterstützung und den Schutz von Betroffenen. Die stärkere Gleichstellung und Gesetzgebung im Alltag muss noch erkämpft werden. Hierfür ist es unabdingbar Geschlechterklischees und Rollenbilder zu überwinden und Schuldzuweisungen gegenüber         Betroffenen einzustellen und Vergehen effektiv zu ahnden. Die politischen Akteur*innen müssen sich noch viel dezidierter gegen Sexismus aussprechen, Programme wie Frauenhäuser, Wildwasser, Traumazentren und Aufklärungskampagnen fördern, Berater*innen fachlich ausbilden. Sensible Erziehungmethoden und ein offener Umgang mit dem Nein-sagen müssen endlich in den Fokus gerückt werden.
                       
Kurzum: Um die Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* endlich zu stoppen, brauchen wir eine konsequente Solidarisierung mit den Betroffenen,  den Kampf gegen jede Form sexualisierter Gewalt und das Ende des Patriarchats in Gesetz, Kultur und Alltag!
        
Als Linksjugend Halle und Linksjugend Leipzig werden wir deshalb am Dienstag den 14.02.2018 in den Innenstädten von Halle und Leipzig auf die Missstände und unsere politischen Forderungen aufmerksam machen.