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Jusos Leipzig, Grüne Jugend Leipzig und linksjugend Leipzig

Rot-Rot-Grüne Jugendorganisation rufen zum Protest auf!

Die Grüne Jugend Leipzig, die Linksjugend Leipzig und Jusos Leipzig rufen zum Protest gegen die Kundgebung der selbsternannten "Bewegung Leipzig" am morgigen Samstag (16.05.2020) auf. Ab 16:00 Uhr ist Gegenprotest von „Leipzig nimmt Platz“ auf dem Marktplatz geplant.

Dazu merken Vertreter*innen der Grünen Jugend Leipzig an: "Menschen die mit Reichsflaggen demonstrieren sind nicht lediglich aufgrund der derzeitigen Maßnahmen besorgt, sondern stramm rechts. Menschen, die auf der gleichen Demo stehen und antisemitische wie antiislamische Beiträge beklatschen, akzeptieren und dulden dieses demokratiefeindliche Gedankengut. Sie könnten gegen Lobbyismus, Klimawandel oder rechten Terror demonstrieren, aber entscheiden sich für Proteste gegen eine nicht-existente Impfpflicht. Wir positionieren uns ganz klar gegen Verschwörungsideologien und rechte Schwurbelei. Als Grüne Jugend Leipzig stehen wir fest für Grundrechte ein, (Cov-)Idiotie gehört jedoch nicht dazu. Kein Fußbreit diesem Gedankengut, jeden Tag aufs Neue. Dafür gehen wir diesen Samstag auf die Straße!"

Lisa Metzinger, designierte jugendpolitische Sprecherin der Linksjugend Leipzig ergänzt: „Wir als linksjugend stellen uns dem Angriff auf die Schwächsten der Gesellschaft entgegen. Wenn sich Menschen selbst in Gefahr bringen wollen, können sie das gerne tun, aber es ist unverantwortlich, der restlichen Gesellschaft, und ganz besonders, alten, schwachen und hilflosen Menschen keine Wahl zu lassen. Genauso unverantwortlich ist es, seinen Zerstörungswillen an der jüdischen Bevölkerung auszulassen. Dabei gäbe es genug andere Gründe, sich über den Zustand der Demokratie Sorgen zu machen.“

Abschließend erklärt Marco Rietzschel, Vorsitzender der Jusos Leipzig: "Bereits am vergangenen Samstag haben an der Kundgebung auf dem Nikolaikirchhof Personen teilgenommen, die klar dem neonazistischen Spektrum zuzuordnen sind. Damit wird wohl auch diesmal wieder zu rechnen sein. Entschiedener Protest ist daher dringend notwendig!"

 

Zum Hintergrund:

In den letzten Tagen und Wochen kam es in Leipzig vermehrt zu Kundgebungen von Gruppen, die die Maßnahmen im Rahmen der COVID19-Pandemie kritisieren. Sie bedienen dabei antisemitische, rassistische und offen rechts-nationalistische Ideologien. In der Vergangenheit tauchten bei diesen Kundgebungen Personen mit Reichsflaggen und Redner*innen aus LEGIDA-Zeiten auf. An diesem Samstag, den 16. Mai 2020, wird von diesen erneut zu einer Kundgebung auf dem Leipziger Markt aufgerufen. Als antifaschistische politische Jugendorganisationen stellen wir uns gegen diese. Leipzig nimmt Platz organisiert eine (Gegen-)Kundgebung auf der südlichen Hälfte des Leipziger Markt.


Termine


Jusos Leipzig, Grüne Jugend Leipzig und linksjugend Leipzig

Rot-Rot-Grüne Jugendorganisation rufen zum Protest auf!

Die Grüne Jugend Leipzig, die Linksjugend Leipzig und Jusos Leipzig rufen zum Protest gegen die Kundgebung der selbsternannten "Bewegung Leipzig" am morgigen Samstag (16.05.2020) auf. Ab 16:00 Uhr ist Gegenprotest von „Leipzig nimmt Platz“ auf dem Marktplatz geplant.

Dazu merken Vertreter*innen der Grünen Jugend Leipzig an: "Menschen die mit Reichsflaggen demonstrieren sind nicht lediglich aufgrund der derzeitigen Maßnahmen besorgt, sondern stramm rechts. Menschen, die auf der gleichen Demo stehen und antisemitische wie antiislamische Beiträge beklatschen, akzeptieren und dulden dieses demokratiefeindliche Gedankengut. Sie könnten gegen Lobbyismus, Klimawandel oder rechten Terror demonstrieren, aber entscheiden sich für Proteste gegen eine nicht-existente Impfpflicht. Wir positionieren uns ganz klar gegen Verschwörungsideologien und rechte Schwurbelei. Als Grüne Jugend Leipzig stehen wir fest für Grundrechte ein, (Cov-)Idiotie gehört jedoch nicht dazu. Kein Fußbreit diesem Gedankengut, jeden Tag aufs Neue. Dafür gehen wir diesen Samstag auf die Straße!"

Lisa Metzinger, designierte jugendpolitische Sprecherin der Linksjugend Leipzig ergänzt: „Wir als linksjugend stellen uns dem Angriff auf die Schwächsten der Gesellschaft entgegen. Wenn sich Menschen selbst in Gefahr bringen wollen, können sie das gerne tun, aber es ist unverantwortlich, der restlichen Gesellschaft, und ganz besonders, alten, schwachen und hilflosen Menschen keine Wahl zu lassen. Genauso unverantwortlich ist es, seinen Zerstörungswillen an der jüdischen Bevölkerung auszulassen. Dabei gäbe es genug andere Gründe, sich über den Zustand der Demokratie Sorgen zu machen.“

Abschließend erklärt Marco Rietzschel, Vorsitzender der Jusos Leipzig: "Bereits am vergangenen Samstag haben an der Kundgebung auf dem Nikolaikirchhof Personen teilgenommen, die klar dem neonazistischen Spektrum zuzuordnen sind. Damit wird wohl auch diesmal wieder zu rechnen sein. Entschiedener Protest ist daher dringend notwendig!"

 

Zum Hintergrund:

In den letzten Tagen und Wochen kam es in Leipzig vermehrt zu Kundgebungen von Gruppen, die die Maßnahmen im Rahmen der COVID19-Pandemie kritisieren. Sie bedienen dabei antisemitische, rassistische und offen rechts-nationalistische Ideologien. In der Vergangenheit tauchten bei diesen Kundgebungen Personen mit Reichsflaggen und Redner*innen aus LEGIDA-Zeiten auf. An diesem Samstag, den 16. Mai 2020, wird von diesen erneut zu einer Kundgebung auf dem Leipziger Markt aufgerufen. Als antifaschistische politische Jugendorganisationen stellen wir uns gegen diese. Leipzig nimmt Platz organisiert eine (Gegen-)Kundgebung auf der südlichen Hälfte des Leipziger Markt.