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DIE LINKE. Leipzig

Über 20.000 Prekarisierte vor Armut schützen!

DIE LINKE. Leipzig ruft den Präsidenten des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung zum Handeln auf: Unterstützen Sie die prekarisiert Beschäftigten!

Leipzig ist Messestadt. 23,3% der über 260.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten finden sich im Bereich Messe und Dienstleistungen wieder. Ebenfalls sind dort viele prekär Beschäftigte und Soloselbständige tätig. Sie sorgen dafür, dass die Messen, mit allem was dazu gehört, stattfinden. Aktuell werden diese Beschäftigten von einem Tag auf den anderen nicht mehr als Messebauer, Hostess, Kabelträger, Fotografin oder Servicekräfte benötigt. Die Sorgen, die sich daraus ergeben, steigen mit jedem Tag der Ungewissheit.

Dazu erklärt Dr. Adam Bednarsky, der Vorsitzende von DIE LINKE. Leipzig und Leipziger Stadtrat: „Der frisch gewählte Leipziger OBM, Burkhard Jung, muss als Präsident des Deutschen Städtetags aktiv werden. Viele FreiberuflerInnen, Solo-Selbstständigen und auf Abruf-Beschäftigten brauchen jetzt Unterstützung. Lieber Burkhard Jung, machen sie ihren Einfluss auf die Landes- und Bundespolitik gelten.“

Die Partei DIE LINKE ruft zur Solidarität mit denen auf, die derzeit zuhause bleiben müssen und keine Lohnfortzahlung bekommen. Vielen Freiberuflern, Solo-Selbständigen und auf Abruf-Beschäftigten brechen wegen der Coronavirus-Krise die Einnahmen weg. Ein unmittelbarer Anspruch auf Entschädigung existiert für sie nicht. Die Pandemie trifft diese Beschäftigten im besonderen Maße. Sie sind die Leidtragenden der unsäglichen Geschäftspraxis von Unternehmen, die Arbeit aus Kostengründen aus dem Betrieb auslagern, um ihre Kosten zu senken und die Gewinne zu erhöhen. Oft leisten die Solo-Selbstständigen die gleiche Arbeit wie zuvor abhängig Beschäftigte, mit dem gravierenden Unterschied, dass sie keine vom Arbeitgeber mitfinanzierte Renten- und Krankenversicherung haben und keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommen. Zusätzlich erzielen Solo-Selbständige und FreiberuflerInnen ein vergleichsweise geringes Einkommen und haben entsprechend weniger Rücklagen. Deswegen stoßen sie eher an finanzielle Grenzen als andere Menschen, wenn die Aufträge bzw. Einnahmen unerwartet wegbrechen. In Leipzig sind über 20.000 Menschen in diesem Bereich beschäftigt, welche durchschnittlich 1338 Euro verdienen und unter den aktuellen Umständen um ihre finanzielle Basis zu kämpfen haben. Ihnen droht die Armut. Dagegen müssen Bund, Land und Kommune vorgehen! Die Betroffenen brauchen klare Aussagen, wie es weiter gehen soll, unkomplizierte Hilfe und einen schnellen Zugang zu finanzieller Unterstützung. Ohne die nötigen Maßnahmen droht für viele von ihnen der finanzielle Ruin bzw. die Insolvenz. Selbständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler brauchen jetzt den sozialen Schutz der Gemeinschaft durch ein Kurzarbeitergeld plus.


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DIE LINKE. Leipzig

Über 20.000 Prekarisierte vor Armut schützen!

DIE LINKE. Leipzig ruft den Präsidenten des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung zum Handeln auf: Unterstützen Sie die prekarisiert Beschäftigten!

Leipzig ist Messestadt. 23,3% der über 260.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten finden sich im Bereich Messe und Dienstleistungen wieder. Ebenfalls sind dort viele prekär Beschäftigte und Soloselbständige tätig. Sie sorgen dafür, dass die Messen, mit allem was dazu gehört, stattfinden. Aktuell werden diese Beschäftigten von einem Tag auf den anderen nicht mehr als Messebauer, Hostess, Kabelträger, Fotografin oder Servicekräfte benötigt. Die Sorgen, die sich daraus ergeben, steigen mit jedem Tag der Ungewissheit.

Dazu erklärt Dr. Adam Bednarsky, der Vorsitzende von DIE LINKE. Leipzig und Leipziger Stadtrat: „Der frisch gewählte Leipziger OBM, Burkhard Jung, muss als Präsident des Deutschen Städtetags aktiv werden. Viele FreiberuflerInnen, Solo-Selbstständigen und auf Abruf-Beschäftigten brauchen jetzt Unterstützung. Lieber Burkhard Jung, machen sie ihren Einfluss auf die Landes- und Bundespolitik gelten.“

Die Partei DIE LINKE ruft zur Solidarität mit denen auf, die derzeit zuhause bleiben müssen und keine Lohnfortzahlung bekommen. Vielen Freiberuflern, Solo-Selbständigen und auf Abruf-Beschäftigten brechen wegen der Coronavirus-Krise die Einnahmen weg. Ein unmittelbarer Anspruch auf Entschädigung existiert für sie nicht. Die Pandemie trifft diese Beschäftigten im besonderen Maße. Sie sind die Leidtragenden der unsäglichen Geschäftspraxis von Unternehmen, die Arbeit aus Kostengründen aus dem Betrieb auslagern, um ihre Kosten zu senken und die Gewinne zu erhöhen. Oft leisten die Solo-Selbstständigen die gleiche Arbeit wie zuvor abhängig Beschäftigte, mit dem gravierenden Unterschied, dass sie keine vom Arbeitgeber mitfinanzierte Renten- und Krankenversicherung haben und keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommen. Zusätzlich erzielen Solo-Selbständige und FreiberuflerInnen ein vergleichsweise geringes Einkommen und haben entsprechend weniger Rücklagen. Deswegen stoßen sie eher an finanzielle Grenzen als andere Menschen, wenn die Aufträge bzw. Einnahmen unerwartet wegbrechen. In Leipzig sind über 20.000 Menschen in diesem Bereich beschäftigt, welche durchschnittlich 1338 Euro verdienen und unter den aktuellen Umständen um ihre finanzielle Basis zu kämpfen haben. Ihnen droht die Armut. Dagegen müssen Bund, Land und Kommune vorgehen! Die Betroffenen brauchen klare Aussagen, wie es weiter gehen soll, unkomplizierte Hilfe und einen schnellen Zugang zu finanzieller Unterstützung. Ohne die nötigen Maßnahmen droht für viele von ihnen der finanzielle Ruin bzw. die Insolvenz. Selbständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler brauchen jetzt den sozialen Schutz der Gemeinschaft durch ein Kurzarbeitergeld plus.