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DIE LINKE. Leipzig

Wir sagen: Trotz alledem!

DIE LINKE. Leipzig ruft zum Gedenken der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf und informiert über den Kapp-Putsch

Am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, wird der Leipziger Stadtverband der LINKEN unter dem Motto „Wir sagen: Trotz alledem!“ an zwei Orten des 101. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken. Die Partei ruft um 17:00 Uhr an der Rosa-Luxemburg-Büste in der Gustav-Freytag-Straße und um 18:00 Uhr in der Braustraße vor dem Liebknecht-Haus zum Erinnern auf. Verknüpft werden beide Orte durch eine Demonstration auf der Karl-Liebknecht-Straße, zu der die Partei alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten sowie weitere linke Kräfte in Leipzig aufruft.

Im Anschluss findet um 18:30 Uhr im Dachgeschoss des Liebknecht-Hauses, Braustraße 15, eine Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Das Volkshaus brennt“ statt. Dort werden Marco Götze (Geschichtslehrer, Stadtrat DIE LINKE), Dr. Monika Kirst (Volkshaus-Geschichtsboden) und Dr. Volker Külow (Historiker, Stadtrat DIE LINKE) über Leipzig in den Tagen des Kapp-Putsches berichten. Mit einem Abstand von 100 Jahren soll dabei auf das damalige Geschehen zurück geblickt und anlässlich des Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg an die revolutionären Kämpfe der Leipziger Arbeiterbewegung im Jahr 1920 erinnert werden.

Hintergrund:
Der Kapp-Putsch vom 13. März 1920 war ein nach wenigen Tagen gescheiterter, konterrevolutionärer Putschversuch gegen die noch junge Weimarer Republik. Die dramatischen Ereignisse führten das Land an den Rand eines Bürgerkrieges und zwangen die Mitglieder der Reichsregierung zur Flucht aus Berlin. Einen entscheidenden Anteil am schnellen Scheitern des militärischen Umsturzversuchs hatte der größte Generalstreik in der deutschen Geschichte.

In der „Leipziger Revolutionswoche“ kam es auch in unserer Stadt zu schweren Auseinandersetzungen, der über 150 Menschen zum Opfer fielen. Die Erstürmung des Volkshauses und die anschließende Brandstiftung durch Reichswehrsoldaten blieben noch lange Jahre im historischen Gedächtnis der Leipziger Bevölkerung tief verankert.


Termine


DIE LINKE. Leipzig

Wir sagen: Trotz alledem!

DIE LINKE. Leipzig ruft zum Gedenken der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf und informiert über den Kapp-Putsch

Am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, wird der Leipziger Stadtverband der LINKEN unter dem Motto „Wir sagen: Trotz alledem!“ an zwei Orten des 101. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken. Die Partei ruft um 17:00 Uhr an der Rosa-Luxemburg-Büste in der Gustav-Freytag-Straße und um 18:00 Uhr in der Braustraße vor dem Liebknecht-Haus zum Erinnern auf. Verknüpft werden beide Orte durch eine Demonstration auf der Karl-Liebknecht-Straße, zu der die Partei alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten sowie weitere linke Kräfte in Leipzig aufruft.

Im Anschluss findet um 18:30 Uhr im Dachgeschoss des Liebknecht-Hauses, Braustraße 15, eine Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Das Volkshaus brennt“ statt. Dort werden Marco Götze (Geschichtslehrer, Stadtrat DIE LINKE), Dr. Monika Kirst (Volkshaus-Geschichtsboden) und Dr. Volker Külow (Historiker, Stadtrat DIE LINKE) über Leipzig in den Tagen des Kapp-Putsches berichten. Mit einem Abstand von 100 Jahren soll dabei auf das damalige Geschehen zurück geblickt und anlässlich des Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg an die revolutionären Kämpfe der Leipziger Arbeiterbewegung im Jahr 1920 erinnert werden.

Hintergrund:
Der Kapp-Putsch vom 13. März 1920 war ein nach wenigen Tagen gescheiterter, konterrevolutionärer Putschversuch gegen die noch junge Weimarer Republik. Die dramatischen Ereignisse führten das Land an den Rand eines Bürgerkrieges und zwangen die Mitglieder der Reichsregierung zur Flucht aus Berlin. Einen entscheidenden Anteil am schnellen Scheitern des militärischen Umsturzversuchs hatte der größte Generalstreik in der deutschen Geschichte.

In der „Leipziger Revolutionswoche“ kam es auch in unserer Stadt zu schweren Auseinandersetzungen, der über 150 Menschen zum Opfer fielen. Die Erstürmung des Volkshauses und die anschließende Brandstiftung durch Reichswehrsoldaten blieben noch lange Jahre im historischen Gedächtnis der Leipziger Bevölkerung tief verankert.