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            <title>Die Linke Leipzig: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Leipzig</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 17:06:55 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 18:49:15 +0200</pubDate>
                <title>Herbsttour von Sören Pellmann</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/herbsttour-von-soeren-pellmann/</link>
                <author>MdB Sören Pellmann</author>
                <description>Sören Pellmann, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Deutschen Bundestag, startet nächste Woche seine Herbsttour in seinem Leipziger Wahlkreis. Dabei haben die Bürger*innen vom 19. bis 22.10.26  die Gelegenheit direkt mit dem Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Dr. Skadi Jennicke, Oberbürgermeisterkandidatin für Leipzig 2027, ist am 22.10.2026 von 17.00-17.30 Uhr ebenfalls am Infostand in Reudnitz dabei</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Standorte sind geplant:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e00cff1d89e1f5742d76af9eaf3938ebb">Montag, den 19.10.2026:&nbsp;<br>09.00 - 10.30 Uhr Konsum, Könneritzstr. 50, 04229 Leipzig-Schleußig&nbsp;<br>11.00 - 12.30 Uhr Zoo Leipzig, Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig-Mitte&nbsp;<br>14.00 - 15.30 Uhr Rewe, Tarostr. 2, 04103 Leipzig-Zentrum-Südost<br><br>&nbsp;</li><li data-list-item-id="e14f458687eef7177b45869f7f98f6dc0">Dienstag, den 20.10.2026:&nbsp;<br>09.00 - 10.30 Uhr Rewe, Franzosenallee 10, 04289 Leipzig-Südost&nbsp;<br>11.00 - 12.30 Uhr Ärztehaus, Johannisplatz 1, 04103 Leipzig-Mitte&nbsp;<br>14.00 - 15.30 Uhr Elsterpassage, Zschochersche Str. 48, 04229 Leipzig-Plagwitz&nbsp;<br>16.00 - 17.00 Uhr Marktplatz Liebertwolkwitz, Markt 1, 04288 Leipzig-Südost<br><br>&nbsp;</li><li data-list-item-id="ee420965c9e2e81898cd4921f815b024c">Mittwoch, den 21.10.2026:&nbsp;<br>09.00 - 10.30 Uhr Bayrischer Bahnhof, Bayrischer Platz, 04103 Leipzig-Zentrum-Südost&nbsp;<br>11.00 - 12.30 Uhr Rewe, Holzhäuser Str. 110, 04299 Leipzig-Südost&nbsp;<br>14.00 - 15.30 Uhr Rewe, Riebeckstr. 10-14, 04317 Leipzig-Reudnitz<br><br>&nbsp;</li><li data-list-item-id="ef296253a829c2457438ab9c286b1bc4e">Donnerstag, den 22.10.2026:&nbsp;<br>11.00 - 12.30 Kaufland, Anton-Zickmantel-Str. 42, 04249 Leipzig-Großzschocher&nbsp;<br>17.00 - 19.00 Uhr Kaufland, Dresdner Str. 80. 04317 Leipzig-Reudnitz-Thonberg&nbsp;<br>17.00-17.30 Uhr mit Dr. Skadi Jennicke, Kaufland Reudnitz&nbsp;</li></ul><p>Bitte beachten Sie, dass Änderungen aufgrund aktueller Wetterlagen möglich sind.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-449882</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 14:57:08 +0200</pubDate>
                <title>Mein Herz schlägt Leipzig</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/mein-herz-schlaegt-leipzig-1/</link>
                
                <description>- Auszüge aus der Rede von Skadi Jennicke auf dem Stadtparteitag am 4. Oktober 2026 -
 </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossinnen und Genossen, werte Gäste,</p>
<p>ich freue mich sehr, Euch heute unter dem Motto „Mein Herz schlägt Leipzig“ die Ergebnisse unserer gemeinsamen programmatischen Arbeit in den letzten sieben Monaten vorstellen zu dürfen. Viele von Euch erinnern sich gewiss: am 12. März bin ich bei der Nominierung als OBM-Kandidatin der Leipziger Linken mit „Meinen zehn Zielen für Leipzig“ gestartet. Auf dieser inhaltlichen Grundlage wurde ich in der Folgezeit zu einer Vielzahl von Veranstaltungen im Stadtverband eingeladen und führte dort in fast allen Stadtbezirksverbänden sehr konstruktive Diskussionen. Zuletzt gab es spannende Debatten auf der Basiskonferenz am 20. September in Grünau.</p>
<p>Ebenso haben sich viele Leipziger Vereine und freie Träger sowie diverse Persönlichkeiten aus der Stadtgesellschaft in den vergangenen Monaten in die Debatte eingebracht. Auch für diese vielfältigen Begegnungen und Rückmeldungen bin ich sehr dankbar. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle einzelnen AGs im Stadtverband, deren Zuarbeiten besonders wertvoll waren: darunter die AG Klimagerechtigkeit, die AG Lisa, die AG Bildung und die AG Stadtentwicklung. Auch die Anregungen der vom Stadtvorstand berufenen AG Wahlprogramm haben die Papiere spürbar bereichert. Nicht zuletzt war auch die Erarbeitung des separaten Wohnprogramms ein kollektiver Prozess. über den anschließend Benni Voigt sprechen wird, der maßgeblich an der Erarbeitung des Entwurf beteiligt war.</p>
<p>Nun bin ich sehr gespannt auf die Resonanz - aus der Partei ebenso wie aus der breiteren Stadtöffentlichkeit. In den nächsten Wochen wird es gewiss noch manche Anregung geben. Endgültig beschlossen werden die beiden Programme dann auf dem Stadtparteitag am 28. November. Ich kann und will jetzt nicht die 17 Abschnitte des Programmentwurfs hier im Einzelnen vorstellen, zumal viele von Euch sicher schon in das Papier hineingeschaut haben. Mir geht es hier und jetzt darum, die Prämissen und vor allem die Kernaussagen kurz zu benennen.</p>
<p>Es ist kein Zufall, dass in der Präambel eine kleine Vision skizziert wird, was ich mir für Leipzig vornehme: ich will eine Stadt, in der niemand Angst haben muss, sich sein Zuhause nicht mehr leisten zu können. Eine Stadt, in der Herkunft, Einkommen, Alter oder eine mögliche Behinderung nicht darüber entscheiden, welche Chancen jemand bekommt. Gleichzeitig möchte ich Leipzigs wirtschaftliche und technologische Entwicklungen stärken und seine internationale Ausstrahlung weiter ausbauen. Ich setze mich für eine Stadt ein, die mutig nach vorn blickt und weltoffen und gastfreundlich bleibt. Eine Stadt, die sozial, ökologisch und solidarisch ist – und in der die Menschen selbst über ihre Zukunft bestimmen. Ich will Leipzig nicht nur verwalten, sondern gemeinsam mit der Bürgerschaft gestalten. Dafür kämpfe ich trotz der chronischen Unterfinanzierung durch Bund und Land und die damit verbundenen Haushaltsnöte.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Wahlprogrammentwurfs stehen die Themen, die die Menschen in unserer Stadt bewegen: bezahlbarer Wohnraum, der Kampf gegen Kinder- und Bildungsarmut, nachhaltige Mobilität, die Anpassung Leipzigs an den Klimawandel und die Unterstützung von Zukunftstechnologien. Zu den vielen konkreten Vorhaben gehören u.a. ein Amt für bezahlbares Wohnen, die Weiterentwicklung von Kitas zu Familienzentren, 100 zusätzliche sichere Straßenquerungen, 2.000 zusätzliche Straßenbäume und ein digitaler Verfahrensmonitor für Start Ups. Das Thema Wohnen soll im Mittelpunkt unseres Wahlkampfs stehe, weil es von den Leipzigerinnen und Leipzigern als das drängendste angesehen wird. Ein weiteres Thema, das mir sehr am Herzen liegt, spielt im Entwurf derzeit noch eine Nebenrolle, das wird sich bis zur endgültigen Beschlussfassung gewiss ändern – der Frieden. Niemand konnte vor wenigen Wochen ahnen, dass in Leipzig innerhalb kürzester Zeit eine teuflische Raketenfabrik hochgezogen wird. Ich sage es hier in aller Stelle und unmissverständlich: Leipzig darf keine Stadt der Rüstung und des</p>
<p>Krieges werden, sondern muss ein Friedensstandort bleiben! Ich begrüße die außerparlamentarischen Protestaktionen auf der Straße, ebenso die entsprechenden Aktivitäten unserer Fraktion bis hin zum Akteneinsichtverlangen, um aufzuklären, was hier eigentlich hinter den Kulissen in den letzten Monaten diesbezüglich gelaufen ist. Lasst uns gemeinsam den OBM-Wahlkampf in den nächsten Wochen auch dazu nutzen, um friedenspolitische Akzente zu setzen und immer wieder den Zusammenhang zwischen Hochrüstung und Sozialabbau zu thematisieren. Das macht keine andere Partei, kein anderer der Kandidierenden! Das ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal von uns!</p>
<p>Damit gestattet zum Schluss noch einige Worte zum Wahlkampf, der bekanntlich schon heftig tobt – und das nicht nur bei Social Media. Wir stehen vor einer Richtungswahl über die politische Entwicklung Leipzigs für mindestens sieben, womöglich vierzehn Jahre. Die Kardinalfrage: Geht es weiter nach rechts, wie in der Gesamtgesellschaft – oder gelingt es uns, das lokale Koordinatensystem nach dem Rechtsschwenk bei der Kommunalwahl 2024 wieder nach links zu drehen? Gelingt uns der Sieg, hat das noch einen weiteren Effekt: Leipzig bleibt nicht nur roter Leuchtturm in Sachsen, er wird sogar noch ausgebaut. Liebe Genossinnen und Genossen, stellt Euch nur einmal vor: Nach dem fulminanten Wahlerfolg in Berlin gibt es auch ein rotes Rathaus in der größten Stadt Ostdeutschlands, der siebtgrößten der Republik. Das wäre ein politischer Paukenschlag, der im ganzen Land widerhallen würde. Kämpfen wir in den nächsten Monaten entschlossen und geschlossen für dieses Ziel. Ich freue mich darauf.</p>
<p>Niemals allein, immer gemeinsam!</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-449809</guid>
                <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 18:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Nach Berlin kommt Leipzig - 1. Tagung 10. Stadtparteitag</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/nach-berlin-kommt-leipzig-1/</link>
                <author>Die Linke Leipzig</author>
                <description>Nach dem klaren Sieg der Linken in Berlin stehen die Chancen auch in Leipzig für einen Wahlsieg bei der Oberbürgermeisterwahl gut. Beim Stadtparteitag der Linken Leipzig am Sonntag präsentiert unsere Kandidatin Dr. Skadi Jennicke den aktuellen Entwurf ihres Wahlprogramms und Programms für bezahlbares Wohnen. Weiterhin wählen die 5.250 Mitglieder des Stadtverbands ihren Vorstand und die Leipziger Vertreter:innen im Landesrat von Die Linke Sachsen neu. Bei den Anträgen entscheiden sie unter anderem über die gemeinsame Organisation weiterer Proteste für den Erhalt des Sozialstaats. Außerdem fällt die Entscheidung über unseren Einsatz für den Schutz des Capawäldchens sowie über die Mobilisierung gegen die Ansiedlung von Waffenfabriken in Leipzig. Das vollständige Antragsheft finden Sie auf unserer Website.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nina Treu, Vorsitzende von Die Linke Leipzig sagt dazu: „Ich bedanke mit bei allen Mitgliedern und unseren WählerInnen für die breite Unterstützung von Die Linke Leipzig in den letzten beiden Jahren. Nach zwei Jahren als Vorsitzende gebe ich dieses Amt nun ab und freue mich darauf, viel Kraft in den OberbürgermeisterIn-Wahlkampf zu stecken und diesen gewinnen.“</p>
<p>Johannes Schmidt, Vorsitzender von Die Linke Leipzig, ergänzt: „Die Linke ist das Bollwerk gegen Sozialabbau, Rechtsruck und Militarisierung. Am Wochenende beraten wir mit unseren Mitgliedern, mit welchen Schwerpunkten wir in den kommenden Monaten die Verhältnisse in Leipzig auf links drehen und wo wir dazu die Hebel ansetzen. Gemeinsam mit unserer Basis stellen wir dafür die strategischen Weichen, im Sinne einer Politik nicht nur für, sondern vor allem mit den Menschen in unserer Stadt.“</p>
<p>Mehr Infos und alle Unterlagen zum Stadtparteitag gibt es <a href="https://www.die-linke-in-leipzig.de/dokumente/stadtparteitag/10-stadtparteitag/1-tagung/" target="_top" class="link">hier.</a></p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-449633</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 15:00:35 +0200</pubDate>
                <title>Die besten Ideen entstehen im Dialog - OBM-Kandidatin Skadi Jennicke legt Entwurf ihres Wahlprogramm vor</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/die-besten-ideen-entstehen-im-dialog/</link>
                <author>Skadi Jennicke</author>
                <description>Skadi Jennicke, Oberbürgermeisterkandidatin der Leipziger Linken, stellt ihr vorläufiges Wahlprogramm und ihr spezielles Wohnprogramm für die Oberbürgermeisterwahl 2027 vor. Es sind bewusst noch keine fertigen Programme. Beide Entwürfe sollen in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Leipzigerinnen und Leipzigern diskutiert und weiterentwickelt werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt stehen die Themen, die die Menschen in unserer Stadt bewegen: bezahlbarer Wohnraum, der Kampf gegen Kinder- und Bildungsarmut, nachhaltige Mobilität, die Anpassung Leipzigs an den Klimawandel und die Unterstützung von Zukunftstechnologien. Zu den konkreten Vorhaben gehören u.a. ein Amt für bezahlbares Wohnen, die Weiterentwicklung von Kitas zu Familienzentren, 100 zusätzliche sichere Straßenquerungen, 2.000 zusätzliche Straßenbäume und ein digitaler Verfahrensmonitor für Start Ups.&nbsp;</p>
<p>Skadi Jennicke sagt dazu: „Nach mehr als fünfzehn Jahren kommunalpolitischer Erfahrung als Stadträtin und Bürgermeisterin habe ich sehr konkrete Vorstellungen, wohin Leipzig sich entwickeln sollte. Aber ein Wahlprogramm für unsere Stadt darf nicht am Schreibtisch entstehen. Deshalb legen wir diesen Entwurf jetzt bewusst zur öffentlichen Diskussion vor. Ich wünsche mir eine lebhafte Debatte mit Kritik und neuen Ideen. Die besten Lösungen kommen im Gespräch mit den Menschen, die hier leben. Leipzig gehört uns allen – deshalb möchte ich, dass wir gemeinsam darüber entscheiden, wie es in unserer Stadt ab 2027 politisch weiter geht.“</p>
<p>Weiter führt die linke OBM-Kandidatin aus: „Mein Ziel ist eine behutsam wachsende Stadt, in der niemand aus seinem Viertel verdrängt wird und Herkunft, Einkommen, Alter oder Behinderung nicht über Chancen entscheiden. Gleichzeitig möchte ich Leipzigs wirtschaftliche und technologische Entwicklungen stärken und seine internationale Ausstrahlung weiter ausbauen.“&nbsp;</p>
<p>Beide Programme sind ausdrücklich noch Entwürfe. Endgültig beschlossen werden sie auf dem Stadtparteitag der Leipziger Linken am 28. November 2026. Bis dahin können Hinweise, Ergänzungen und Kritik über <a href="https://www.skadijennicke.de" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">www.skadijennicke.de</a> eingereicht werden.</p>
<p>Das vorläufige Wahlprogramm und der Entwurf des Wohnprogramms finden Sie auf der o.g. Wahlseite und <a href="https://www.die-linke-in-leipzig.de/wahlen/obm-wahl-2027/" target="_top" class="link">hier.</a></p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449692</guid>
                <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 20:13:00 +0200</pubDate>
                <title>Schlußfolgerungen aus dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt für den OBM-Wahlkampf der Leipziger Linken</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/schlussfolgerungen-aus-dem-wahlergebnis-in-sachsen-anhalt/</link>
                <author>Dr. Volker Külow</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossinnen und Genossen,&nbsp;</p>
<p>erlaubt mir zunächst eine kurze Bewertung des Wahlergebnisses vom 6. September – auch wenn in den letzten 14 Tagen schon einige Bäume für die Analyse abgeholzt wurden. Aber das Ergebnis sitzt uns allen noch so tief in den Knochen, dass wir heute noch mal darüber reden müssen, auch wenn heute Abend aus Mecklenburg-Vorpommern und besonders aus Berlin hoffentlich erfreulichere Nachrichten kommen.&nbsp;</p>
<p>Natürlich war es vor allem die herrschende Politik der letzten Jahre, die den Rechten den braunen Teppich ausgerollt hat. Das ist kein Sachsen-Anhalt-Spezifikum, sondern ein globales Phänomen, das mit deutscher Gründlichkeit etwas zeitverzögert bei uns ankam. Hier im Land gilt wie anderswo: Soziale Unsicherheit, wachsende Ungleichheit, Existenz- und Abstiegsängste sowie der Abbau sozialer Infrastruktur und die zunehmende Hochrüstung schaffen Bedingungen, unter den rechte Parteien erfolgreich rassistisch mobilisieren können. Die AfD knüpft außerdem geschickt an eine spezifisch ostdeutsche Erfahrung der Zurücksetzung und Benachteiligung ab 1990 an; hinzu kommen anhaltende Krisenerfahrungen, das Scheitern der bisherigen Regierungspolitik und eine zunehmende politische Rhetorik der Verachtung von oben, die gerade Merz meisterhaft pflegt.&nbsp;</p>
<p>Aber machen wir es uns nicht zu leicht mit dem Verweis auf „die da oben“. Es gibt mindestens drei weitere Gründe für den AfD-Erfolg, die wir uns selbstkritisch ins Stammbuch schreiben sollten: Erstens ihre Professionalität in der digitalen Welt – damit meine ich nicht nur TikTok-Content im Akkord. Zweitens ihre zunehmende Präsenz im ländlichen und vorpolitischen Raum – Feuerwehrfest, Schützenverein, Grillabend, sie sind leider oft überall. Und drittens, das tut am meisten weh: Sie schafft es wie keine andere Partei, positive Emotionen und gute Laune in den Wahlkampf zu tragen. Da sollten bei uns eigentlich alle Alarmglocken läuten.</p>
<p>Was steht den Menschen in Sachsen-Anhalt nun mit einer möglichen AfD-Regierung bevor? Es gäbe unstrittig eine neue Qualität des autoritären Staatsumbaus und Sachsen-Anhalt wird dafür in ein politisches Labor verwandelt. Ich nenne hier nur ausgewählte Stichworte, für die ganze Liste bräuchten wir eine zweite Basiskonferenz: die Zivilgesellschaft gerät massiv unter Druck; es wird eine gravierende Verschärfung der Migrationspolitik geben; eine stärkere Instrumentalisierung von Exekutive einschließlich Polizei und Verfassungsschutz; eine stärkere Einflussnahme auf Rundfunk, Schulen, Hochschulen; ideologische Eingriffe in Lehrpläne und Wissenschaft.&nbsp;</p>
<p>Was heißt das nun für die Linke vor Ort und bundesweit und was hat das ggf. mit uns und dem OBM-Wahlkampf zu tun? Zunächst müssen die demokratischen Kerne und zivilgesellschaftlichen Strukturen erhalten und möglichst gestärkt werden. Das sagt nicht irgendwer, sondern einer der bundesweit renommiertesten Experten zur extremen Rechten, der Magdeburger Theologe David Begrich – vielen von Euch sicher ein Begriff. Es geht um den Schutz einer Zivilgesellschaft, die im Osten insgesamt, auch in Sachsen-Anhalt, eher überschaubare Strukturen hat. Leipzig bildet da eine erfreuliche Ausnahme, aber auch wir sollten nicht nur zuschauen. Die Leipziger Linke könnte zum Beispiel beschließen, Fördermitgliedschaften für gefährdete Vereine einzuführen – keine Weltrevolution, aber ein sichtbares, ehrliches Zeichen der Solidarität.</p>
<p>Zur Frage der Konsequenzen aus der Wahl am 6. September haben unsere beiden Parteivorsitzenden Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano in einem ganzseitigen Grundsatzartikel im nd vom 11. September Stellung genommen (<a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202421.nach-der-wahl-in-sachsen-anhalt-kampf-gegen-afd-und-sozialraub-verbinden.html" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202421.nach-der-wahl-in-sachsen-anhalt-kampf-gegen-afd-und-sozialraub-verbinden.html</u></a>) und das Aufgabenfeld der Partei sowohl konkret in Sachsen-Anhalt als auch allgemein im ganzen Land skizziert. Ich möchte zumindest auf ausgewählte Aspekte eingehen, denn sie berühren auch den Leipziger Stadtverband.&nbsp;</p>
<p>Unsere Vorsitzenden definieren die Linke in unserem Nachbarland jetzt zunächst als kritische und wachsame Opposition, die sich natürlich an allen Protestaktionen gegen die AfD beteiligt. „Antifaschismus ist unsere DNA“ lautet einer ihrer Schlüsselsätze, die man bedenkenlos unterschrieben kann. Ganz wichtig ist darüber hinaus die Mobilisierung <strong>für </strong>und die Teilnahme <strong>an</strong> den Sozialprotesten gegen die Politik der Bundesregierung, die der DGB für den nächsten Samstag organisiert; daran werden wir uns natürlich auch in Leipzig umfänglich beteiligen. Hier skizzieren Schwerdtner und Pantisano: „Es wird unsere Aufgabe als Partei sein, die Brücke zwischen den Protesten gegen die AfD und dem Widerstand gegen den Sozialraub der Bundesregierung zu bilden.“ Nüchtern und realistisch schätzen die beiden Parteivorsitzenden aber auch ein: „Wir wissen, dass eine jahrelang etablierte rechte Hegemonie im Osten des Landes nicht innerhalb kürzester Zeit brechen können.“&nbsp;</p>
<p>Am Ende fordern sie die Partei auf, einen Pol der Hoffnung zu bilden, einen dritten Pol im Parteiensystem, als Gegenentwurf zu Faschismus und Neoliberalismus. Man muss das nicht wortwörtlich unterschreiben – Michael Brie und Heinz Bierbaum sprechen im aktuellen Heft von „Sozialismus“ vom „linken Pol“, was zeigt: selbst beim Namen für die Hoffnung sind wir uns noch nicht ganz einig. Fünf Bedingungen müssten dafür erfüllt sein, aber keine Sorge, ich eröffne hier keine Theoriedebatte – dafür gibt es sicher andere Gelegenheiten im Stadtverband.&nbsp;</p>
<p>Damit möchte ich zu den Schlußfolgerungen für unseren OBM-Wahlkampf in Leipzig überleiten. Bevor ich das tue, gestattet mir eine Betrachtung, die mich in den letzten Monaten sehr beschäftigt hat und vielleicht den Jüngeren hier im Saal etwas kurios vorkommt. Die Linke und ihre Vorläuferpartei PDS haben seit 1990 in Leipzig insgesamt 37 Wahlkämpfe geführt, darunter sechs OBM-Wahlkämpfe, an die ich mich alle recht gut erinnern kann. Wir haben jetzt erstmals die reale Chance auf den Sieg; das macht diesen Wahlkampf, ganz ohne Übertreibung, zur größten und komplexesten Herausforderung in der Geschichte des Leipziger Stadtverbandes. Oder, mit einem Schuss griechischer Mythologie und einer Prise Pathos: Kairos, der Gott des günstigen Augenblicks, schaut uns gerade über die Schulter. Und er ist selten zu Gast – im Zeitraum von 1990 bis 2040, also fünfzig Jahre lang, bekommt die Leipziger Linke genau ein einziges Mal die realistische Chance, dieses Amt zu erobern. Diesmal. Jetzt.</p>
<p>Damit das gelingt, brauchen wir einen inklusiven, mobilisierenden Wahlkampf mit der geballten Kraft der gesamten Partei – auf allen Ebenen, mit allen Ressourcen, ohne Extrawürste. Wir brauchen die größtmögliche inhaltliche und organisatorische Geschlossenheit des Stadtverbandes: Stadtvorstand, Wahlstab, Kandidatin, Kernteam, Fraktion und, last but not least, die Agentur – alle an einem Strang, und zwar in dieselbe Richtung. Unser Minimalziel am 21. Februar: das beste Ergebnis im rot-rot-grünen Spektrum. Unser Maximalziel: das beste Ergebnis von allen Kandidierenden, Punkt. Diese Schwungkraft nutzen wir dann im zweiten Wahlgang, um genug Bündnisse und Unterstützung im progressiven Lager zu mobilisieren, um am 21. März einen etwaigen gemeinsamen Kandidaten von Mitte-Rechts zu schlagen. Oder im Worst Case den Kandidaten der AfD – dann ist Skadi unsere Frau in Blau.&nbsp;</p>
<p>Wir wissen alle, dass wir von dieser Geschlossenheit, die für den Sieg benötigt wird, noch ein Stück entfernt sind. Ich habe deshalb gründlich überlegt, ob ich dieses Problem hier und heute anspreche; ich habe mich dafür entscheiden, es zu tun. Warum? Ich bin der festen Überzeugung, dass angesichts der Rahmenbedingungen und der konkreten Konstellation in diesem Wahlkampf nur wir selbst unseren Sieg verhindern können. Darum müssen wir offen zueinander sein. Was meine ich damit? Unser Stadtverband ist stark gewachsen; durch die kleine Eintrittswelle der letzten Tage nähern wir uns der Mitgliederzahl 5.300. Zahlen fallen aber nur ins Gewicht, wenn Kombination sie vereint und Kenntnis sie leitet sagt Marx 1864 in der Inauguraladresse der Internationalen Arbeiterassoziation. Wenn wir also ehrlich sind: unser Mobilisierungspotenzial ist derzeit sehr überschaubar: ob es die Anwesenheit bei GMV betrifft, die Verteilzahlen für Leipzig konkret oder die Beteiligung an Wahlkampfaktionen, für die massenhaft mobilisiert wurde, wie z.B. den Umzug von Haushaltwaren Rauch - oft sind es überschaubare Größenordnungen an Mitwirkenden. Diese Feststellung soll keinesfalls das Engagement einzelner Aktiven schmälern, die Großartiges leisten, wenn ich an die Küfa, die Haustürgespräche, die Unterstützung im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt usw. denke. Aber Einzelne können keinen Wahlkampf tragen, der auf 5.300 Schultern verteilt sein sollte.</p>
<p>Die Gründe für diese eingeschränkte Mobilisierungsfähigkeit sind sehr unterschiedlich und eine stringente Analyse steht sicher noch aus. Ein entscheidender Faktor ist aber offenkundig: Raul Zelik hat ihn am 19. September im nd mit Blick auf den Berliner Landesverband und dessen erklärte Absicht, im Wahlkampf mit Elif dem linken New Yorker Bürgermeister Mamdani nachzueifern, klar ausgesprochen. Ich zitiere ihn, weil dieses Phänomen auch für uns gilt: „Vor diesem Hintergrund mutet fast schon etwas paradox an, dass die innerparteiliche Stimmung eher gedämpft ist. Während in Berliner Sozialeinrichtungen und Verbänden große Hoffnungen auf eine Bürgermeisterin Elif Eralp gesetzt werden, ist die Mobilisierung der eigenen Mitgliedschaft verglichen mit dem Bundestagswahlkampf doch recht verhalten. Das hat gewiss auch damit zu tun, dass es bei der Bundestagswahl Anfang 2025 um das politische Überleben der Linken ging und die Partei regelrecht überrannt wurde von Menschen, die sich im Haustürwahlkampf engagieren wollten. Hier ist wieder etwas Normalität eingekehrt. Doch auch inhaltliche Differenzen spielen eine Rolle. Ein Teil der Partei setzt wie die Parteispitze große Hoffnung in eine linksgeführte Koalitionsregierung, die ähnlich mobilisierende Ausstrahlung besäße wie Mamdani in New York. Alles in der Annahme, dass sich an der Regierung weitere politische Spielräume eröffnen. In Teilen der Basis hingegen herrscht die Befürchtung, dass angesichts der schlechten Haushaltslage am Ende eine Politik wie in der rot-roten Koalition der 2000er Jahre herauskommen könnte… Interessanterweise ist diese Erinnerung in der Parteibasis heute viel präsenter als in der Stadtgesellschaft, die sich nach konkreten Verbesserungen sehnt.“</p>
<p>ich will den berechtigten Befund von Zelik jetzt nicht weiter ausdeuten. Aber diese Stimmung auch in Teilen unseres Stadtverbandes müssen wir erkennen – und in den nächsten Wochen und Monaten bis zum Wahlkampfauftakt im Januar möglichst drehen. Das ist meiner Meinung nach die wichtigste und zugleich größte Aufgabe für den nach dem 4. Oktober neu gewählten Stadtvorstand bis zum Frühjahr 2027.</p>
<p>Lasst mich versuchen, mit ein paar Fragen und Antworten einen kleinen Beitrag zu dieser Wahlkampfmobilisierung zu leisten.</p>
<p><strong>Welche grundsätzliche politische Bedeutung hat die Leipziger OBM-Wahl?</strong></p>
<p>Sie ist erstens zunächst eine Richtungswahl für die politische Entwicklung Leipzigs über mindestens sieben, womöglich vierzehn Jahre. Die Kardinalfrage: Geht es weiter nach rechts, wie in der Gesamtgesellschaft – oder gelingt es mit Skadi, das lokale Koordinatensystem nach dem Rechtsschwenk bei der Kommunalwahl 2024 wieder nach links zu drehen? Damit hängen weitere Fragen untrennbar zusammen: Wollen wir, dass die Immobilienlobby weiter im Rathaus den Ton angibt? Wollen wir, dass ein Unterstützer der Raketenfabrik OBM wird? Wollen wir einen OBM, der mit der AfD im Stadtrat nach Mehrheiten schielt? Die Antwort ergibt sich von selbst: dreimal Nein, und zwar ein lautes.</p>
<p>Gelingt uns zweitens der Sieg, hat das noch einen weiteren Effekt: Leipzig bleibt nicht nur roter Leuchtturm in Sachsen, er wird sogar noch ausgebaut. Um ein nicht ganz sauberes Bild aus dem Schach zu bemühen: Mit den Direktsiegen von Jule und Nam bei der Landtagswahl 2024 und Sörens Erfolg bei der Bundestagswahl 2025 haben wir bereits drei Offiziere erfolgreich auf dem politischen Schachbrett unserer Stadt platziert. Mit einer linken OBMin käme die Dame dazu – nein, streichen wir das, dann hätten wir gleich die Königin. Ein rotes Rathaus in der größten Stadt Ostdeutschlands, der siebtgrößten der Republik, wäre ein politischer Paukenschlag, der im ganzen Land widerhallen würde. Liebe Genossinnen und Genossen: Lassen wir es am 21. Februar und 21. März richtig krachen!</p>
<p>Was würde neben dieser bundesweiten Resonanz ein Sieg von Skadi aber konkret für uns in Leipzig bedeuten? Ich möchte mit einem speziellen Blick auf eine erstarkende AfD zumindest fünf Punkte benennen, die ins Auge springen:&nbsp;</p>
<p><strong>1. Verwaltungshandeln und Amtsführung</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e45297e94ab82c79d9af0254280a81f23">Eine linke OBMin pocht konsequent auf geltendes Recht bei Anfragen, Anträgen und Aktivitäten der AfD im Stadtrat – keine Nachsicht bei Regelverstößen, erst recht nicht bei Hetzreden, die gegen Artikel 1 des Grundgesetzes verstoßen.</li><li data-list-item-id="ee9c12e08b2886388fa0eb7442acd3765">Sie sorgt für eine transparente, sachliche Kommunikation der Verwaltungsspitze, die Falschbehauptungen und Verzerrungen mit Fakten begegnet, ohne selbst parteipolitisch zu werden.</li></ul><p><strong>2. Bündnispolitik im Stadtrat</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="eef38a2572e6aa102e6c12efc3aa514e3">Sie betreibt eine aktive Mehrheitsbeschaffung für Verwaltungsvorhaben über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg – ich denke an unsere Fraktion, SPD, Grüne, im Zweifel auch CDU und Freie Fraktion –, damit AfD-Anträge ins Leere laufen. Das wird künftig nicht leichter, denn auch die AfD lernt dazu, leider.</li><li data-list-item-id="e00043b6e42ec8382196d2d0ee59d3dfe">Geschäftsordnungs- und Ausschussfragen, etwa die Besetzung von Ausschussvorsitzen, entscheiden oft mehr über den Umgang mit der AfD als jede große Rede im Plenum. Primär ist das Sache des Stadtrats, aber auch die Verwaltungsspitze kann hier Flagge zeigen.</li></ul><p><strong>3. Soziale und kommunale Politik als indirekte Strategie</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e9c98068c87552732f2a4f3fe32cbf281">Viele Analysen zum AfD-Erfolg verweisen auf Unzufriedenheit mit Verwaltungsleistungen, Wohnungsnot, ÖPNV, Kita-Plätzen oder gefühlter oder echter Vernachlässigung ganzer Stadtteile. Sichtbare Verbesserungen der Lebensbedingungen gelten als einer der wirksameren, wenn auch langsameren Hebel gegen Protestwahlverhalten.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ee22952bb24be99819e0d110f29764c69">Konkret heißt das: mehr Investitionen und Präsenz genau in den Stadtteilen mit hohen AfD-Ergebnissen, statt sich bequem auf die ohnehin „sicheren“ Viertel zu konzentrieren.</li></ul><p><strong>4. Förderung von Zivilgesellschaft und politischer Bildung</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="edfac0a55db219597a2b73ba2bd0c984e">Zivilgesellschaftliche Initiativen, Demokratieprojekte, Gedenkstättenarbeit, Jugend- und Bildungsarbeit sind bei einer linken OBMin in den besten Händen – finanziell, organisatorisch, moralisch. Hier kann eine Kommune tatsächlich eigene Prioritäten setzen, inklusive sichtbarer Präsenz bei Veranstaltungen zu Erinnerungskultur und Demokratieförderung (siehe die entsprechenden Vorschläge im Wahlprogrammentwurf).</li></ul><p><strong>5. Öffentliche Kommunikation</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e8a7cad0ee845ffce38368dadff2f4886"><p>Eine klare, aber amtsangemessene Haltung zu demokratiefeindlichen Aussagen und Vorfällen der AfD, auch außerhalb der Ratsversammlung – ein schmaler Grat, den die AfD gern für rechtliche Auseinandersetzungen nutzt: Neutralitätsgebot versus Meinungsäußerung. Genau hier müssen wir einer linken OBMin bedingungslos den Rücken stärken.</p><p>&nbsp;</p></li></ul><p>Mit dieser Aufforderung an uns selbst und einer kleinen Bitte an Euch möchte ich zum Schluss kommen. Hinter uns liegt seit dem 12. März bereits ein halbes Jahr Wahlkampf; heute befinden wir uns exakt in der Mitte des Wahlkampfmarathons, denn die Entscheidung fällt fast auf den Tag genau in weiteren sechs Monaten, am 21. März 2027. Diese kommenden sechs Monate sind wie bei jedem Marathon die härtere Hälfte, die uns alles abverlangen wird. Aber lasst uns dabei immer daran denken, dass wir Mitwirkende an einem großen emanzipatorischen Projekt sind, das eine Zäsur in der tausendjährigen Geschichte dieser Stadt darstellt: erstmals nach 139 Männern kann es eine Frau an der Spitze des Rathauses geben, noch dazu eine Linke. Und wem das als Motivation noch nicht ausreicht: in der nordischen Mythologie ist Skadi die Göttin der Jagd - und des Winters. In diesem Sinne bereiten wir uns heute - drei Tage vor dem astronomischen Herbstbeginn - weiter auf einen harten Winterwahlkampf vor, der hoffentlich zusammen mit dem astronomischen Frühling (er beginnt am 20. März 2027, 21.24 Uhr) in einen politischen Frühling mündet.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-449690</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Sep 2026 18:25:00 +0200</pubDate>
                <title>Stadt des Friedens bleiben - Redebeitrag zur Nein zur Raketenfabrik Demo</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/stadt-des-friedens-bleiben/</link>
                <author>Dr. Volker Külow</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich, hier heute als Vertreter der Linksfraktion vor Euch reden zu dürfen.&nbsp;</p>
<p>Bevor ich zum Kampf gegen die Marschflugkörper made in Leipzig und unseren entsprechenden Aktivitäten im Stadtrat etwas sage, gestattet mir eine grundsätzliche Vorbemerkung: Im Februar 2022 begann die sogenannte „Zeitenwende“, eine euphemistische Umschreibung für die zunehmend aggressive Großmachtpolitik des deutschen Imperialismus. Viereinhalb Jahre und einige hundert Milliarden Rüstungsausgaben später befinden wir uns nunmehr schon in einer Vorkriegszeit. Sie ist davon gekennzeichnet, dass in der BRD nicht nur Aufrüstung, Militarisierung und Autoritarimus sowie antislawischer Größenwahn zunehmen: Der Sozialabbau wird nach dem Motto „Kanonen statt Butter“ vorangetrieben und die Industrie zunehmend auf Kriegswirtschaft umgestellt. In Sachsen wurde das besonders deutlich in Görlitz: 175 Jahre ziviler Waggonbau wurden abgewickelt; jetzt entstehen dort an gleicher Stelle Turmgehäuse für den Leopard 2.&nbsp;</p>
<p>Dieser Prozess setzt sich an anderen Stellen in Mitteldeutschland fort, wenn wir nach Sangerhausen schauen, wo der Niedergang der Industrie mit Rüstungsproduktion gestoppt werden soll. Nun also auch in Leipzig. Ich kann Euch versprechen: Unsere Fraktion, die gesamte Linkspartei sowie auch unsere OBM-Kandidatin Skadi Jennicke sind strikt gegen die Herstellung von Marschflugkörpern in Leipzig. Gestattet, dass ich an dieser Stelle ein kleines Grußwort von Skadi an uns verlese: "Ich finde es gut und begrüße es sehr, dass sich gegen die geplante Raketenproduktion heute auf der Straße Widerstand formiert. Leipzig ist durch 1989 europaweit ein Symbol des Friedens geworden und muss eine Stadt des Friedens bleiben. Diese gefährlichen Ansiedlung macht Leipzig zu einer militärischen Zielscheibe. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist aber wertvoller als wirtschaftlicher Profit eines privaten Unternehmens. In der öffentlichen Diskussion wird ja zuweilen der Eindruck erweckt, als diene die Ansiedlung der Verteidigung Leipzigs. Das Gegenteil ist der Fall. Ich lehne die Raktetenfabrik strikt ab. Es ist ja nahezu zynisch, Kriegsindustrie als Wertschöpfung zu verkaufen. Bitte protestiert weiter laut und entschieden gegen die Raketenfabrik; auf meine politische Unterstützung könnt ihr dabei zählen.“&nbsp;</p>
<p>Sofort nach Bekanntwerden des Rüstungsvorhabens vor knapp drei Wochen wurde die Linksfraktion im Stadtrat aktiv. OBM Jung musste in der Stadtratssitzung am 2. September Farbe bekennen und einräumen, dass es schon seit Monaten Gespräche zwischen der Verwaltung und dem US-Israelischen Rüstungshersteller Covenant gegeben hat – auch wenn der mutmaßlich noch nicht mit seinem Klarnamen aufgetreten war. Ich habe den OBM direkt in dieser Ratsversammlung gefragt wie er diese geplante Ansiedlung mit seiner Rolle im internationalen Netzwerk Mayors for Peace in seinem Kopf zusammen kriegt; seine spontane Antwort „das weiß er auch nicht“ wirkte zumindest ehrlich.&nbsp;</p>
<p>Nachdem nun die Konturen zunehmend klarer werden, verstärkt die Linksfraktion ihren parlamentarischen Widerstand gegen die Produktion dieser gefährlichen Offensivwaffe. Wir haben letzte Woche im Stadtrat einen Antrag mit folgender unmissverständlicher Überschrift eingebracht „Stadt des Friedens bleiben – Leipzig darf kein Standort für Kriegsproduktion werden!“ In diesem Antrag wenden wir uns aber nicht nur strikt gegen die Raketenfabrik. Wir wenden uns gegen jegliche Rüstungsproduktion in Leipzig und fordern den OBM auf, „alle der Stadt rechtlich zur Verfügung stehende Mittel auszuschöpfen, um eine solche Ansiedlung im gesamten Stadtgebiet zu verhindern“.&nbsp;</p>
<p>Leipzig darf nicht nur keine Stadt der Aufrüstung werden, sondern muss das Gegenteil sein: eine Stadt des Friedens, der Diplomatie und der internationalen Völkerverständigung.&nbsp;</p>
<p>Wenn das nicht passiert, droht uns die Wiederholung eines der verhängnisvollsten Tage der Stadtgeschichte. Ich erinnere an den 4. Dezember 1943. An diesem Tag kehrte der 2. Weltkrieg nach Leipzig zurück, von dem er am 1. September 1939 mit ausgegangen war. Leipzig als zentraler Rüstungsstandort mit den Erlawerken, der HASAG und vielen anderen Waffenschmieden wurde Angriffsziel alliierter Bomber; bei diesem Bombenangriff starben auch viele Zivilisten und manche bauliche Wunde von damals sieht man noch 83 Jahre später im Stadtbild.&nbsp;</p>
<p>Der nächste etwaige Angriff auf unsere Stadt hätte allerdings wesentlich gravierende Folgen. Deshalb möchte ich mit dem berühmten Zitat von Bertolt Brecht aus dem Jahre 1951 enden: „Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.“&nbsp;</p>
<p class="text-center">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 21:56:02 +0200</pubDate>
                <title>Linke OBM-Kandidatin lehnt Ansiedlung der Raketenfabrik in Leipzig ab</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/linke-obm-kandidatin-gegen-ansiedlung/</link>
                <author>Dr. Skadi Jennicke</author>
                <description>Die Debatte um die geplante Produktion von Marschflugkörpern in Leipzig nimmt weiter an Dynamik zu. Nach heftigen Debatten Anfang September im Stadtrat und entsprechenden parlamentarischen Aktivitäten der Linksfraktion gegen das geplante Rüstungsvorhaben hat jetzt das Thema auch den Leipziger OBM-Wahlkampf erreicht. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bislang hat sich allerdings nur die linke Kandidatin Dr. Skadi Jennicke klar gegen die Ansiedlung ausgesprochen: "Ich finde es gut, dass sich gegen die geplante Raketenproduktion auf der Straße Widerstand formiert. Leipzig ist europaweit ein Symbol des Friedens und muss eine Stadt des Friedens bleiben. Diese Ansiedlung macht Leipzig einmal mehr zur militärischen Zielscheibe. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist wertvoller als wirtschaftlicher Profit eines privaten Unternehmens. In der Diskussion wird ja zuweilen der Eindruck erweckt, die Ansiedlung diene der Verteidigung Leipzigs. Das Gegenteil ist der Fall. Ich lehne diese Ansiedlung ab. Es ist ja nahezu zynisch, Kriegsindustrie als Wertschöpfung zu verkaufen."</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-449439</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:28:26 +0200</pubDate>
                <title>1500 km Reichweite - 0 Meter Transparenz</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/1500-km-reichweite-0-meter-transparenz/</link>
                <author>Die Linke Leipzig Skadi Jennicke</author>
                <description>Die Pläne eines US-Rüstungsunternehmens, in Leipzig die Produktion von Marschflugkörpern zu starten, erfüllen mit mit großer Sorge. Es ist schon fast blasphemisch, dass ausgerechnet zum diesjährigen Weltfriedenstag derartige Pläne in die Öffentlichkeit geraten. Diese geplante Ansiedlung muss unbedingt verhindert werden, denn sie macht Leipzig nicht nur zur potenziellen Zielscheibe und trägt zur weiteren globalen Aufrüstung bei. Damit würden auch die friedenspolitischen Aktivitäten konterkariert, an denen Leipzig seit Jahren mitwirkt - wenn ich z.B. an unser Mitarbeit im weltweiten Netzwerk „Mayors for Peace“ denke. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diesem Engagement fühle ich mich als linke Oberbürgermeisterkandidatin verpflichtet, denn es dient sowohl dem Frieden als dem Wohl aller Leipzigerinnen und Leipziger.</p>
<p>Mehr Infos <a href="https://www.instagram.com/p/DcvLrLhDPnY/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hier.</a></p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 23:12:32 +0200</pubDate>
                <title>Leipziger Linke und Skadi unterstützen Haushaltwaren Rauch am Sonntag beim Umzug</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/leipziger-linke-und-skadi-unterstuetzen-haushaltwaren-rauch-am-sonntag-beim-umzug/</link>
                <author>Die Linke Leipzig Dr. Volker Külow</author>
                <description>Das Haushaltwarengeschäft von Antje und Dietmar Rauch in der Karli gehört zu den beliebtesten  Geschäften in unserer Stadt und genießt schon fast Kultstatus. Umso größer war die Betroffenheit der Kundschaft auf die Nachricht vor einigen Wochen, dass der Laden umziehen muss: das Haus, in dem sich das Geschäft befindet, wurde an einen berüchtigten Leipziger Immobilienentwickler verkauft, der unlängst mit stark überteuerten und zugleich baufälligen Mini-Zimmern unschöne Schlagzeilen provoziert hatte; die Stadt musste letztendlich die Nutzung dieser Räume in der Demmeringstraße untersagen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Genau dieser Mann hat nun das Haus in der Karl-Liebknecht-Straße 22 erworben und verlangt ab 2027 eine deutlich höhere Miete als bisher. Familie Rauch erhielt in dieser bedrohlichen Situation viel Zuspruch und eine ungeahnte Welle der Solidarität weit über die eigentlichen Kundinnen und Kunden hinaus. Ein Grund dafür: Tochter Maxi Rauch hat auf Insta zahlreiche Reels mit viel Humor und Liebe zum Laden gepostet. Hier konnte man auch erfahren, dass nach 43 Jahren am alten Standort nun zu neuen Ufern aufgebrochen wird – nämliche auf die gegenüberliegenden Straßenseite; dort eröffnet das neue Geschäft am 31. August. Der bisherige Laden soll noch bis zum Jahresende – auch als Zeichen des Protestes gegen Leerstand und Gentrifizierung – als Fläche für Pop-up-Veranstaltungen genutzt werden.</p>
<p>Der Umzug findet jetzt am Wochenende statt und wird von vielen Menschen persönlich unterstützt – auch von der Leipziger Linken und ihrer OBM-Kandidatin Skadi Jennicke. Wir rufen alle Mitglieder auf, zusammen mit Skadi am Sonntag, dem 23. August, 8:00 Uhr, vor Ort zu sein und sich an der geplante Menschenkette über die Fußgängerampel zu beteiligen; ein entsprechendes Video zur Mobilisierung findet ihr <a href="https://www.instagram.com/p/DcQzjnDKFnR/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hier.</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-449188</guid>
                <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 00:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Leipzig bezahlbar machen: Stadtweiter Aktionstag am 22. August</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/leipzig-bezahlbar-machen-stadtweiter-aktionstag-am-22-august/</link>
                <author>Die Linke Leipzig Mietkampagne</author>
                <description>Die Linke Leipzig sammelt im Pöge-Haus weiter Unterschriften für den größten Bürgereinwand der Leipziger Geschichte
Die Linke Leipzig lädt am Samstag, 22. August 2026, ab 16 Uhr zu einem stadtweiten Aktionstag ins Pöge-Haus, Hedwigstraße 20, ein. Im Mittelpunkt steht die Unterschriftensammlung für den größten Bürgereinwand der Leipziger Geschichte: Er fordert, dass die Stadt im kommenden Haushalt 30 zusätzliche Stellen schafft, die Verdachtsfälle von Mietpreisüberhöhung und Mietwucher bearbeiten und Mieter*innen kostenlos beraten.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie groß das Problem ist, zeigt die Mietwucher-App der Kampagne: Mehr als 20.000 Menschen haben sie bereits genutzt, um ihre Miete zu prüfen. Bei mehr als zwei Dritteln von ihnen lag die Miete danach deutlich im überhöhten und damit potenziell illegalen Bereich.<br>Hintergrund ist die Wohnkostenbelastung in Leipzig: Jeder fünfte Haushalt gilt als überbelastet – mit 19 Prozent liegt die Stadt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 13,2 Prozent. Überhöhte Mieten fließen zudem in die Berechnung des Mietspiegels ein und treiben so langfristig das Mietniveau für alle nach oben. Wer dagegen vorgeht, bremst deshalb steigende Mieten für alle Leipziger*innen.<br><br>Mit der Kampagne „Die Stadt gehört uns allen" organisiert Die Linke Leipzig Mieter*innen und erhöht den Druck auf die Stadt, konsequenter gegen überhöhte Mieten vorzugehen. Der Aktionstag bietet Gelegenheit, die Kampagne kennenzulernen, sich mit anderen Mieter*innen auszutauschen und direkt für den Bürgereinwand zu unterschreiben.<br><br>„Wir wollen, dass aus den vielen einzelnen Erfahrungen mit überhöhten Mieten gemeinsamer politischer Druck wird. Die Stadt muss endlich ausreichend Personal bereitstellen, um Hinweisen auf Mietwucher nachzugehen und Mieter*<i>innen zu unterstützen. Mit dem größten Bürgereinwand der Stadtgeschichte wollen wir deutlich machen: Bezahlbares Wohnen ist für die Leipziger</i>*innen eine zentrale Frage", erklärt Nora Scharbach aus dem Koordinationsteam der Mietenkampagne.<br><br>Ab 19 Uhr geht der Aktionstag in ein gemeinsames Abendprogramm mit Essen und einem Konzert des KiezChor West, anschließend sorgt DJ Lene.fljota für tanzbare Musik.<br>Die Linke Leipzig ruft Mieter*innen aus allen Stadtteilen dazu auf, zum Aktionstag zu kommen und die Unterschriftensammlung zu unterstützen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt:&nbsp;</strong></p>
<p>Nora Scharbach<br>017662284259<br><a href="mailto:leipzigfueralle@dielinke.de" class="moz-txt-link-abbreviated moz-txt-link-freetext">leipzigfueralle@dielinke.de</a></p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449164</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 16:35:59 +0200</pubDate>
                <title>Antifaschistischer Widerstand muss im Stadtgedächtnis bleiben! </title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/antifaschistischer-widerstand-muss-im-stadtgedaechtnis-bleiben/</link>
                <author>Die Linke Leipzig</author>
                <description>Der 19./20. Juli 1944 ist ein Datum, das auch in Leipzig niemals vergessen werden darf. Die Mitglieder einer der großen antifaschistischen Widerstandsgruppen Deutschlands gegen die Nazidiktatur wurden in unserer Stadt verhaftet. Im November 1944 wurden die Leipziger Antifaschisten Georg Schumann, William Zipperer, Otto Engert, Georg Schwarz, Walter Kresse und Karl Jungbluth vom Volksgerichtshof in Dresden zum Tode verurteilt und am 11./12. Januar 1945 dort auch hingerichtet. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Georg Schumann ging als Schüler sechs Jahre in die damalige 1. Bezirksschule Glockenstraße 6, die bis zum 16. Juli 2026 Georg-Schumann-Schule (Oberschule) hieß. Auf Beschluss des Stadtrates wurde die Schule saniert und die Schülerinnen und Schüler der Petrischule zogen ein. Jetzt soll diese Schule Petrischule heißen, obwohl der historische Ort der Petrischule seit 1873 die Paul-Gruner-Straße ist.</p>
<p>Kay Kamieth, Pressesprecher der Leipziger Linken, sagt dazu: „Das zeugt von doppelter Geschichtsvergessenheit, die dazu beiträgt, antifaschistische Schulnamen aus dem Stadtgedächtnis zu streichen. Das ist aber nicht nur ein erinnerungspolitischer Skandal, der dem vom Stadtrat im November 2023 beschlossenen „Konzept Erinnerungskultur“ unmittelbar ins Gesicht schlägt. Mit der Aushöhlung des Gedenkens an den antifaschistischen Widerstand schwächt man zugleich den heutigen zivilgesellschaftlichen Kampf gegen die massive Rechtsentwicklung im Land. Die Leipziger Linke wird sich dieser gefährlichen Tendenz weiterhin konsequent entgegenstellen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 11:38:39 +0200</pubDate>
                <title>Zum Start der CSD-Woche: Wir kämpfen für Gleiche Rechte statt rechter Hetze</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/zum-start-der-csd-woche-wir-kaempfen-fuer-gleiche-rechte-statt-rechter-hetze/</link>
                <author>Die Linke Leipzig AG Queer</author>
                <description>Am Freitag startet die CSD-Woche in Leipzig und Die Linke ist wieder mit zahlreichen Veranstaltungen dabei. Wir fordern, dass endlich ein wirksames Selbstbestimmungsgesetz kommt, das trans, nichtbinäre und inter Menschen nicht länger bevormundet, sondern ihnen echte Rechte und Sicherheit gibt. Wir setzen uns für einen umfassenden Schutz vor queerfeindlicher Gewalt ein – von besserer Prävention über unabhängige Beratungsstellen bis hin zu einer konsequenten Ahndung von Hasskriminalität. Statt immer neuer Ausgrenzungskampagnen von rechts braucht es eine soziale Offensive: bezahlbare Wohnungen, gute Gesundheitsversorgung und sichere Arbeitsbedingungen – gerade für marginalisierte und damit auch queere Menschen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie in den vergangenen Jahren lädt Die Linke Leipzig gemeinsam mit der AG Queer während der gesamten CSD-Woche zu offenen und kostenfreien Veranstaltungen ein.</p>
<p>„Denn der CSD ist für uns nicht nur eine bunte Party, sondern ein kämpferischer Tag für alle, die jeden Tag Diskriminierung erleben“, betont die AG Queer der Linken Leipzig.&nbsp;<br>„Wir stellen uns dem Rechtsruck entschieden entgegen – für gleiche Rechte, gleiche Teilhabe und ein solidarisches Miteinander in Leipzig.“&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Programm der Linken Leipzig zur CSD-Woche</strong></p><ul class="list-normal"><li>Freitag, 10.07.2026, 18–22 Uhr: Sektempfang und Quizabend mit Maik Brückner, MdB, im Liebknecht-Haus Hof, Braustraße 15. </li><li>Sonntag, 12.07.2026, 13–16 Uhr: Queerer Brunch im Rabet, veganer Mitbring-Brunch an der Graffiti-Wand. </li><li>Dienstag, 14.07.2026, 18–21 Uhr: Queerer Leseabend „Ein Abend zum Zuhören“ im Stadtteiltreff Die Klinke, Volckmarstraße 5.</li><li>Donnerstag, 16.07.2026, 18–21 Uhr: Queerer Filmabend mit „Coming Out“ (1989) im Stadtteiltreff Die Klinke. </li><li>Freitag, 17.07.2026, 15–19 Uhr: Demoschilder basteln für den CSD im INTERIM, Demmeringstraße 32 – Material wird kostenlos gestellt. </li><li>Samstag, 18.07.2026, ab 22 Uhr: Die Linke Lounge beim PrideBall im Täubchental mit Safe‑Space zum Chillen, Popcorn essen und Kennenlernen der AG Queer.&nbsp;</li></ul><p>Alle Informationen mit ausführlicher Veranstaltungsbeschreibung <a href="https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/aktuell/detail/news/csd-2026/" target="_blank" class="link-extern">hier.</a></p>
<p>Bei den Veranstaltungen und am Stand der Linken beim CSD-Straßenfest bietet Die Linke Soli-Tickets zum PrideBall für Menschen mit wenig Einkommen an, damit möglichst viele an der Abschlussparty des CSD teilnehmen können.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-448136</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 09:28:01 +0200</pubDate>
                <title>Am 15. Juni sagt Leipzig klar: ES REICHT +++ Protest gegen massive Sparpolitik und Angriffe auf Arbeiter*innenrechte!</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/am-15-juni-sagt-leipzig-klar-es-reicht-protest-gegen-massive-sparpolitik-und-angriffe-auf-arbeiterinnenrechte/</link>
                <author>ver.di, Die Linke Leipzig, LeipzigStehtZusammen</author>
                <description>Die Merz-Regierung plant den größten Angriff auf den Sozialstaat als Sommerprogramm. Das werden massive und extreme Kürzungen und Gesetzesaufweichungen sein, welche es seit der Agenda 2010 nicht mehr gab. Wöchentlich werden neue Schlagzeilen und Vorhaben in den Medien bekanntgegeben. Egal, ob Rente, Gesundheit, Pflege, Bürgergeld, Kinder- und Jugend oder soziale Sicherung – alle Menschen sind betroffen und stehen unter massiven Druck. In diesem Zuge rüttelt die Bundesregierung auch noch am 8-Stunden-Tag, der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie dem Kündigungsschutz.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu sagt Tanja von ver.di, Angestelle im Logistikbereich: „Die geplanten Sozialkürzungen treffen uns alle. Denn die Wahrscheinlichkeit auf soziale Absicherung angewiesen zu sein, ist für uns alle höher, als Millionär*in zu werden. Diese Politik bekämpft Armut nicht, sondern verschärft sie. Dagegen hilft nur gemeinsamer Protest – auf der Straße, in den Betrieben, Schulen und Unis. Wer den Sozialstaat abbaut, schürt soziale Unsicherheit. Lasst uns gemeinsam laut, wütend und groß werden!“</p>
<p>Johannes Schmidt, Co-Vorsitzender von Die Linke Leipzig, fügt hinzu: „Während die Bundesregierung einen vermeintlichen Sachzwang auf unsere Kosten auslebt, zeigt sich eines klar: Bei der Aufrüstung sind sie fix, für Bildung, Gesundheit und Soziales tun sie einfach nix! Was wir brauchen, spielt keine Rolle und mitreden dürfen wir erst recht nicht. Diese Politik und das Treten nach unten macht uns wütend. Wir spüren jetzt schon die Härten dieser sozialen Kälte. Seit Jahren sehen wir: es ist immer weniger drin. Wir müssen an der Eisdiele um die Ecke, beim Wocheneinkauf im Supermarkt und beim Urlaub sparen.“</p>
<p>Aus diesem Grund haben sich Menschen von ver.di, Die Linke Leipzig und LeipzigStehtZusammen und zahlreiche weitere betroffene Bürger:innen in einem Sozialratschlag zusammengeschlossen und rufen gemeinsam zu Protesten und Widerstand gegen den Abbau des Sozialstaats auf.</p>
<p>In Leipzig findet der erste Sozialprotest am 15. Juni, um 17:30 Uhr, auf dem Naschmarkt in Leipzig statt, um ein klares Zeichen zu senden: ES REICHT!</p>
<p>Bundesweit finden seit Anfang Juni vielerorts Proteste unter dem Motto „Es reicht!“ statt, der 15. Juni ist auch in vielen anderen Städten ein Aktionstag.</p>
<p>Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen! Wir stehen vor Ort für Interviewanfragen zur Verfügung!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448080</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:55:19 +0200</pubDate>
                <title>15.06.: Gegen Angriffe auf Arbeitnehmerrechte und Sozialstaat sagt Leipzig: ES REICHT!</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/1506-gegen-angriffe-auf-arbeitnehmerrechte-und-sozialstaat-sagt-leipzig-es-reicht/</link>
                <author>ver.di Leipzig, Die Linke Leipzig und LeipzigStehtZusammen</author>
                <description>Demonstration von ver.di Leipzig, Die Linke Leipzig und LeipzigStehtZusammen
Abschaffung des 8-Stunden-Tags, Kürzungen bei Gesundheitsversorgung und Einschnitte bei der Rente: Seit Monaten greift die Bundesregierung Arbeitnehmerrechte und den Sozialstaat und damit die Garantie auf ein gesundes, würdevolles und auskömmliches Leben vieler Menschen an. Während die Temperaturen steigen, fackelt die Regierung aus CDU/CSU und SPD nicht lange und agitiert weiter gegen soziale Sicherheit von uns allen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Doch jetzt schon werden die Preise und Mieten schneller erhöht als höhere Löhne erkämpft oder erarbeitet werden können! Statt sonniger Tage und lauen Sommernächten bringt diese Politik keine Verschnaufpause über den Sommer, sondern treibt die soziale Brandrodung voran.</p>
<p>Hierzu sagt Johannes Schmidt, Co-Vorsitzender von Die Linke Leipzig:</p>
<p>„<strong>Während die Bundesregierung einen vermeintlichen Sachzwang auf unsere Kosten auslebt, zeigt sich eines klar: Bei der Aufrüstung sind sie fix, für Bildung, Gesundheit und Soziales tun sie einfach nix! Was wir brauchen, spielt keine Rolle und mitreden dürfen wir erst recht nicht. Diese Politik und das Treten nach unten macht uns wütend.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wir spüren jetzt schon die Härten dieser sozialen Kälte. Seit Jahren sehen wir: es ist immer weniger drin. Wir müssen an der Eisdiele um die Ecke, beim Wocheneinkauf im Supermarkt und beim Urlaub sparen.</strong>“</p>
<p>Aus diesem Grund haben sich <strong>ver.di Leipzig, Die Linke Leipzig und LeipzigStehtZusammen</strong>&nbsp;in einem Sozialratschlag zusammengeschlossen und rufen gemeinsam zu Protesten und Widerstand gegen den Abbau des Sozialstaats auf.</p>
<p><strong>Bundesweit finden am und um den 15.06. vielerorts Proteste unter dem Motto „Es reicht!“ statt: In Leipzig am 15.06. um 17:30 Uhr am Naschmarkt.&nbsp;</strong></p>
<p>Wir wollen mit regelmäßigen Demonstrationen ein Angebot schaffen für alle, die Angst vor steigenden Lebenskosten und schwindender sozialer Sicherheit haben, erklärt Tanja von ver.di, Angestellte im Logistikbereich:</p>
<p>„<strong>Die geplanten Sozialkürzungen treffen uns alle. Denn die Wahrscheinlichkeit auf soziale Absicherung angewiesen zu sein, ist für uns alle höher, als Millionär*in zu werden. Diese Politik bekämpft Armut nicht, sondern verschärft sie. Dagegen hilft nur gemeinsamer Protest – auf der Straße, in den Betrieben, Schulen und Unis. Wer den Sozialstaat abbaut, schürt soziale Unsicherheit. Lasst uns gemeinsam laut, wütend und groß werden!</strong>“</p>
<p>Dazu ergänzt Hedda von ver.di, Krankenpflegerin:</p>
<p>„<strong>Wir sind viele und wir lassen uns nicht länger verkohlen! Wir sehen es ist genug da! Doch während von uns mehr Sparen und Verzicht verlangt wird, steigen die Abgeordnetendiäten und Konzerne sowie Superreiche werden steuerlich geschont. Das ist schon frech. Wer rund 11.000 Euro brutto im Monat verdient, kann leicht von anderen verlangen, mehr zu arbeiten und den Gürtel enger zu schnallen. Deshalb kann unsere Antwort auf diese Kürzungspläne nur Widerstand sein!</strong>“</p>
<p><strong>ORT:</strong> Naschmarkt Leipzig</p>
<p><strong>ZEIT:</strong> Montag, 15.06.2026, 17:30 Uhr</p>
<p>Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen! Wir stehen vor Ort für Interviewanfragen zur Verfügung!</p>
<p>Kontakt: <a href="mailto:wirfahrenzusammenle@gmail.com"><u>wirfahrenzusammenle@gmail.com</u></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447836</guid>
                <pubDate>Thu, 28 May 2026 18:56:51 +0200</pubDate>
                <title>Die Basisgruppe Linksjugend Leipzig begrüßt die geplante Außenstelle der Gedenkstätte Yad Vashem in Leipzig.</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/die-basisgruppe-linksjugend-leipzig-begruesst-die-geplante-aussenstelle-der-gedenkstaette-yad-vashem/</link>
                <author>linksjugend Leipzig Basisgruppe</author>
                <description>Dies ist in Zeiten wachsenden Antisemitismus innerhalb der Leipziger Stadtgesellschaft und in Deutschland die richtige Entscheidung.
Dazu äußert sich David Zech, Jugendpolitischer Sprecher von Die Linke Leipzig: „Wir haben lange gehofft, und nun ist es Realität! Für die Stadt wird diese Außenstelle ein großer Gewinn sein. Den Fokus auf junge Menschen zu setzen, ist wichtig, damit das Bewusstsein junger Menschen in Leipzig für jüdisches Leben wieder gestärkt wird.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir beobachten, dass immer mehr junge Menschen aus allen politischen Richtungen der historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Gedenken an die Massenvernichtung nicht mehr gerecht werden wollen und antisemitische Graffiti, Veranstaltungen und Übergriffe in Leipzig zunehmend normalisiert werden.</p>
<p>Wir als Linksjugend Leipzig kritisieren bereits seit längerem den wachsenden Antisemitismus in Leipzig. Nun blicken wir gespannt auf die Umsetzung der Gedenkstätte.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447560</guid>
                <pubDate>Thu, 07 May 2026 21:58:27 +0200</pubDate>
                <title>Jugendfete am 9. Mai in Leipzig +++ Austausch, Politik und Live-Musik am Alexis-Schumann-Platz</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/jugendfete-am-9-mai/</link>
                <author>Die Linke Leipzig Südvorstadt</author>
                <description>Am Sonnabend, dem 9. Mai 2026, lädt Die Linke Leipzig-Süd zu einer Jugendfete am Alexis-Schumann-Platz ein. Ab 15:00 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus politischem Austausch, Workshops, Musik und kreativen Aktionen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an junge Menschen, die sich für gesellschaftliche Themen interessieren, neue Kontakte knüpfen und sich aktiv einbringen möchten. Unter dem Motto „Ein Tag für Austausch, Musik, Politik und Utopien“ bietet die Veranstaltung Raum für Diskussion, Beteiligung und gemeinsames Feiern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Auftakt sprechen Juliane Nagel, Mitglied des Sächsischen Landtags und Marco Böhme, Landesvorsitzender der Linken Sachsen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags folgen verschiedene Workshops, unter anderem zu den Themen Klimagerechtigkeit, Protestkultur sowie Social Media. Zudem wird es einen Austausch mit der Leipziger Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Skadi Jennicke sowie ein Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Caren Lay geben.</p>
<p>Ein besonderes Highlight ist eine simulierte Mitmach-Wahl, die politische Prozesse greif- und erlebbar machen soll. Ab 18:30 Uhr wird bei einer „Küche für alle“ (Küfa) gemeinschaftlich gegessen.</p>
<p>Am Abend geht die Veranstaltung in ein musikalisches Programm über: Ab 19 Uhr sorgen verschiedene Acts aus den Bereichen Rock, Ska, Punk, Trance und Techno für Feierstimmung.</p>
<p>Die Jugendfeier ist offen für alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.</p>
<p><strong><u>Programmüberblick:</u></strong></p>
<p>- 15:00 Uhr: Begrüßung</p>
<p>- 15:15 Uhr: Politischer Auftakt</p>
<p>- ab 15:30 Uhr: Workshops (Phase 1)</p>
<p>- 16:30 Uhr: Talk mit Dr. Skadi Jennicke</p>
<p>- 16:55 Uhr: Simulierte Mitmach-Wahl</p>
<p>- ab 17:10 Uhr: Workshops (Phase 2)</p>
<p>- 18:00 Uhr: Talk mit Caren Lay</p>
<p>- 18:30 Uhr: Küfa (Essen für alle)</p>
<p>- ab 19:00 Uhr: Live-Musik und Cocktails</p>
<p>Ort: Alexis-Schumann-Platz, Leipzig<br>Zeit: 9. Mai 2026, ab 15:00 Uhr</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446828</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 22:44:16 +0100</pubDate>
                <title>Linke ruft mit zur Großdemo „Unkürzbar“ in Leipzig auf</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/linke-ruft-mit-zur-grossdemo-unkuerzbar-in-leipzig-auf/</link>
                <author>Die Linke Sachsen</author>
                <description>Wer kürzt, spaltet die Gesellschaft – Linke ruft mit zur Großdemo „Unkürzbar“ in Leipzig auf. Die Linke ruft als Teil des Bündnisses „Unkürzbar“ zur Demonstration gegen Sozial-, Kultur- und Klimaschutzabbau sowie gegen die Mehrwertsteuerpläne der Bundesregierung am Samstag, 14 Uhr, auf dem Augustusplatz in Leipzig auf. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Weitere Informationen:&nbsp;<a href="https://unkuerzbar-leipzig.de/" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" rel="noreferrer">https://unkuerzbar-leipzig.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Marco Böhme,Co.- Vorsitzender der Linken Sachsen,</strong> führt aus:&nbsp;</p>
<p>„Während die Bundesregierung über höhere Mehrwertsteuern diskutiert, wird gleichzeitig bei Klimaschutz, Sozialem und Kultur gekürzt – das ist sozial blind und verantwortungslos. Eine höhere Mehrwertsteuer trifft vor allem diejenigen, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen, während große Vermögen weiter geschont werden.&nbsp;</p>
<p>Was wir erleben, ist kein Sachzwang, sondern eine politische Entscheidung: Öffentliche Infrastruktur wird kaputtgespart, soziale Angebote werden ausgedünnt und dringend notwendige Investitionen in Klimaschutz werden ausgebremst. Das verschärft Ungleichheit und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Bündnis „Unkürzbar“ sagen wir klar: Diese Kürzungspolitik ist nicht hinnehmbar. Wir brauchen Investitionen statt Kahlschlag – in soziale Sicherheit, in eine gerechte Energiewende und in eine lebendige Kulturlandschaft.</p>
<p>Ich rufe alle dazu auf, am Samstag in Leipzig auf die Straße zu gehen. Machen wir deutlich: Diese Gesellschaft ist unkürzbar.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446764</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 14:57:38 +0100</pubDate>
                <title>Stadt taucht ab: Linksjugend Leipzig kritisiert Streichung von Schwimmunterricht an weiterführenden Schulen</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/stadt-taucht-ab-linksjugend-leipzig-kritisiert-streichung-von-schwimmunterricht-an-weiterfuehrenden-schulen/</link>
                <author>linksjugend Leipzig</author>
                <description>Laut Berichten der Leipziger Volkszeitung streicht das Schulamt in Leipzig den weiterführenden Schulen die Schwimmstunden. Als Begründung nennt dieses die angespannte Lage im Haushalt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipzig-streicht-schwimmunterricht-an-33-schulen-um-geld-zu-sparen-U7HNNA2NEVDVTFY2L7HIKNKEMI.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipzig-streicht-schwimmunterricht-an-33-schulen-um-geld-zu-sparen-U7HNNA2NEVDVTFY2L7HIKNKEMI.html</a>)</p>
<p>Mit Hinblick auf die immer schlechteren Schwimmfähigkeiten junger Menschen kritisieren wir diese Entscheidung als grob fahrlässig. Schwimmunterricht muss im Hinblick auf die soziale Ungleichheit in der Gesellschaft für alle Kinder gleichermaßen kostenfrei zugänglich sein. Wenn die Festigung der Schwimmfähigkeiten nicht in kostenpflichtigen, privaten Unterrichtseinheiten erfolgt, ist der Schulunterricht einer der wenigen Wege, um Sicherheit herzustellen. Die Stadt duckt sich hier vor ihrer Verantwortung weg.</p>
<p>Wir kritisieren die Kurzsichtigkeit des Amtes. Leipzig ist bekannt für seine Seen im Umland. Die Gefahr von Unfällen ist langfristig real und schon jetzt warnt die DLRG jeden Sommer mit entsprechender Vehemenz. Eine Kürzung in diesem Bereich ist fahrlässig und gefährlich für die körperliche Unversehrtheit. Wir fordern den Stadtrat auf, die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>David Zech, jugendpolitischer Sprecher der Partei Die Linke Leipzig, verurteilt diese Entscheidung: „Die Stadt kann bei ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht einfach abtauchen. Zur Bildungsgerechtigkeit gehört auch, dass jeder sicher schwimmen kann. Die Sicherheit darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein.“</p>
<p>Wir fordern den Stadtrat auf, genügend Mittel zur Verfügung zu stellen, sodass es zu einer solchen gefährlichen Entscheidung nicht mehr kommt. Wir fordern das Amt auf, genau zu prüfen, ob diese Entscheidung moralisch gerechtfertigt ist. Für uns ist klar: Jeder muss schwimmen (lernen) können, auch über die Grundschule hinaus.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446750</guid>
                <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 13:57:53 +0100</pubDate>
                <title>Bündnis für soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz – gegen Kürzungen, Sozialabbau und Hass </title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/buendnis-fuer-soziale-gerechtigkeit-und-klimaschutz-gegen-kuerzungen-sozialabbau-und-hass/</link>
                <author>Bündnis #unkürzbar Leipzig</author>
                <description>Auf Initiative des DGB Leipzig-Nordsachen, des Aktionsnetzwerks „Leipzig nimmt Platz“, des Projektbüros linXXnet und der Parteien Die Linke Leipzig sowie Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Leipzig hat sich ein breites Bündnis für soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz – gegen Kürzungen, Sozialabbau und Hass in Leipzig gegründet und ruft dazu auf, am 28. März 2026 um 14 Uhr in Leipzig auf die Straße zu gehen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt <strong>Manuela Grimm, Gewerkschaftssekretärin des DGB Leipzig-Nordsachsen</strong>: „Die Bundesregierung legt gerade die Axt an unseren Sozialstaat! Mit der Abschaffung des 8-Stunden-Tages sollen wir arbeiten, bis der Arzt kommt. Das Krankengeld soll für die ersten Tage gestrichen werden. Und das sind nur einige Beispiele von dem, was die Bundesregierung vorhat. Diese Pläne setzen Beschäftigte unter Druck und diejenigen, die gerade ihren Arbeitsplatz verlieren, können sich nicht mehr auf unseren Sozialstaat verlassen. Damit gefährdet die Bundesregierung den sozialen Frieden und die Stabilität unseres Landes! Dem stellen wir uns entschieden entgegen.“</p>
<p><strong>Martin Meißner, Co-Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Leipzig</strong>, ergänzt: "Die Regierung steuert beim Thema Klimaschutz mit Vollgas zurück in die Vergangenheit. Statt auf nachhaltige Solar- und Windenergie setzt man weiterhin auf schmutzige fossile Energieträger und damit auf teure Abhängigkeit von außenpolitischen Entwicklungen. Wir fordern einen verlässlichen Klimaschutz mit sozialen Leitplanken. Es braucht einen bezahlbaren und funktionierenden ÖPNV und energetische Sanierungen, die Mieter*innen entlastet, anstatt schutzlos immer weiter steigenden Heizungskosten auszuliefern."</p>
<p><strong>Nina Treu, Vorsitzende von Die Linke Leipzig</strong> führt weiter aus: „Uns wird erzählt, Sozialausgaben seien nicht mehr tragbar. Gleichzeitig steigen Abgeordnetendiäten, Konzerne und Superreiche werden geschont und milliardenschwere Steuertricks wie Cum-Ex bleiben folgenlos. Mit der sogenannten "neuen Grundsicherung" treiben CDU und SPD den Sozialabbau weiter voran: Armut und Wohnungslosigkeit werden so nicht bekämpft, sondern politisch zementiert. Deshalb gehen wir am 28. März auf die Straße – für ein sofortiges Ende der Kürzungen im Sozialbereich und für eine menschenwürdige, existenzsichernde Grundsicherung ohne Sanktionen und Schikanen.“</p>
<p><strong>Marco Böhme vom Projektebüro linXXnet</strong> betont: „Wer Geflüchtete aus der Stadt drängen will, weil sie angeblich nicht ins ‚Stadtbild‘ passen, und gleichzeitig Abschiebungen forciert, macht knallharte rassistische Politik – auch dagegen wehren wir uns."</p>
<p>„Demokratieprojekte, die zur politischen Bildung beitragen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft fördern, stehen unter Beschuss. Soziokulturelle Zentren und Kultureinrichtungen sind von Kürzungen betroffen und werden, wenn es so weiter geht, nicht überleben. Deswegen rufen wir auf: &nbsp;Kommt am 28. März 2026 mit auf die Straße und bringt eure <a class="moz-txt-link-freetext">Freund:innen</a>, Familien und <a class="moz-txt-link-freetext">Mitstreiter:innen</a> mit! Lasst uns zeigen, dass wir viele sind und dass wir nicht schweigen!“, so <strong>Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“</strong> abschließend.</p>
<p>Der gesamte Aufruf ist hier zu finden: <a href="https://unkuerzbar-leipzig.de/" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" rel="noreferrer">https://unkuerzbar-leipzig.de/</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446509</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 10:45:42 +0100</pubDate>
                <title>Endlich werden Straßen auch nach Frauen in der Südvorstadt benannt - Linker Erfolg zum 8. März!</title>
                <link>https://www.die-linke-in-leipzig.de/home/home/presse/detail-p/news/endlich-werden-strassen-auch-nach-frauen/</link>
                <author>Die Linke Leipzig-Süd</author>
                <description>In der Südvorstadt gibt es bisher keine einzige Straße die nach einer Frau benannt ist! Auch in ganz Leipzig ist das Missverhältnis eindeutig. Nicht einmal zwei Prozent aller Straßen sind nach real existierenden Frauen benannt, das sind etwa 56 Straßen. Demgegenüber stehen über 1.200 Straßen, die nach Männern benannt wurden. Zu diesen Ergebnissen kam der Verein Stadt.Raum.Gestalten e.V. vor einigen Jahren in einer umfassenden Analyse der Leipziger Straßennamen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Leonie Hain aus dem Vorstand des Stadtbezirksverbandes Leipzig Süd der Partei Die Linke: "Frauen wurden in der Vergangenheit oft übergangen: in der Politik, in der Wirtschaft und auch im Stadtbild. Dabei spiegeln die Straßen die patriarchale Gesellschaft wider. Da Straßennamen auch Machtverhältnisse wiedergeben, überrascht die bisherige fehlende Repräsentation nicht, auch wenn sie empört."</p>
<p>Auf Initiative der Linken wurde über den Stadtbezirksbeirat Süd ein Antrag in den Stadtrat eingebracht, im neuen Stadtquartier am Bayerischen Bahnhof alle neu entstehenden Straßen nach Frauen zu benennen. Hierzu wurden bereits fünf Namensvorschläge an die AG Straßenbenennung der Stadt übergeben:</p>
<p>- Ingeborg Krabbe, Schauspielerin, Mitbegründerin der Leipziger Pfeffermühle</p>
<p>- Käte Duncker, Sozialistin, Pädagogin und Aktivistin der Frauenbewegung</p>
<p>- Dr. jur. Felicia Hart, erste und auch einzige Anwältin jüdischen Glaubens in Leipzig vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten</p>
<p>- Julie Bebel, engagierte Sozialdemokratin der ersten Stunde</p>
<p>- Dr. Hildegard Heyne, erste Kustodin und Leiterin der Graphischen Sammlung im Museum der bildendenden Künste (MdbK)</p>
<p>Der Stadtbezirksverband Leipzig-Süd der Partei Die Linke freut sich über den Erfolg des Antrages, welcher in der Ratsversammlung am 25.02.2026 mehrheitlich positiv votiert wurde. Dadurch werden nun in der Südvorstadt endlich auch Straßen nach Frauen zu benannt, um damit die tatsächliche Vielfalt der Stadt ein Stück mehr zu würdigen.&nbsp;</p>
<p>Warum das wichtig ist, fasst Leonie Hain zusammen: "Straßennamen prägen sich ein. Sie stehen für unseren Wohnort, für Haltestellen, für jede neue Adresse. Wir benutzen sie täglich, oft kennen wir den Straßennamen besser als die Biografie der dahinterstehenden Person. Sie prägen unser kollektives Gedächtnis. Wenn dort überwiegend Männer vertreten sind, wirkt sich das auch auf unser gesellschaftliches Bewusstsein aus. Mit fünf starken Leipziger Frauen wollen wir dieses Ungleichgewicht zumindest ein Stück weit korrigieren.“</p>
<p>Dieser Vorstoß stellt auch einen Beitrag für die Anliegen des 8. März dar, um nicht nur auf Straßen zu demonstrieren, die nach Karl, August, Richard und Bernhard benannt sind.&nbsp;</p>
<p>Eine interaktive Karte des Vereins Stadt.Raum.Gestalten e.V. zu diesem Thema ist hier zu finden: <a href="https://stadt-raum-gestalten.de/gender-map-leipzig/" target="_blank" class="western moz-txt-link-freetext" rel="noreferrer">https://stadt-raum-gestalten.de/gender-map-leipzig/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


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