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Regionalgruppen Cuba Sí, Chemnitz, Gera, Leipzig

Solidarität gegen das US-Embargo!

Aus Anlass der geplanten Contra-Aktionen in Köln und Berlin gegen den kubanischen Staat und des amerikanischen Unabhängigkeitstages fand am 7. Juli 2022 zum 5. Mal unsere Protest-Aktion gegen die Blockade gegen Kuba vor dem US-Generalkonsulat in Leipzig statt. Im Zusammenwirken unserer Cuba Sí-Gruppen schlossen sich 36 Teilnehmer/-innen aus Leipzig, Gera, Halle, Berlin und Chemnitz der Protestaktion mit Transparenten und Musik zur Kuba-Solidarität an.

Ronald Wandel, Mitglied des Sprecherrates der AG Cuba Sí und Sprecher der Plattform Internationalismus des Landesvorstandes der LINKEN Sachsen, zeigte in seiner Rede auf, dass zur Zeit des Bestehens der sozialistischen Staatengemeinschaft die Blockade gegen Kuba für kaum wahrnehmbar war. Kuba konnte dank der brüderlichen Zusammenarbeit mit den sozialistischen Ländern eine gedeihliche Entwicklung nehmen. Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in Europa erlitt Kuba einen massiv einschneidenden Verlust an Partnern in allen Sektoren der Gesellschaft. Die Blockade gegen Kuba beeinträchtigte und beeinträchtigt bis heute erheblich die Verteidigung und weitere Entwicklung der Errungenschaften der sozialistischen Revolution in Kuba. Ronald Wandel zeigte zusätzliche Kanäle auf, dessen sich die US-Regierung bedient, um den Sozialismus in Kuba zu zerschlagen. So verwies er darauf, dass am 15. April 2009 der damalige Chef der Interessenvertretung der USA in Kuba das Scheitern der traditionellen Konterrevolution beschrieben und vorgeschlagen hatte, mit neuen Akteuren wie Bloggern, Rappern und jungen bildenden Künstlern zusammenzuarbeiten. „Seien wir wachsam! Auch was ganz aktuell die documente in Kassel anlangt: ,Kunst als Katalysator‘“, so Ronald Wandel.

Rainer Markgraf, Sprecher der Regionalgruppe Cuba Sí Gera, verdeutlichte anhand mehrerer Beispiele die Wirkungen der Blockade auf das Leben in Kuba und zeigte beispielhafte nationale und internationale Anstrengungen Kubas auf, trotz dessen den Weg für eine bessere, gerechte Welt entschlossen fortzusetzen.

Beide Redner stellten heraus, dass die Solidarität mit Kuba nicht abreißen darf.

In der anschließenden Protestresolution wurde der Generalkonsul der USA in Leipzig, Mister Ken Toko, aufgefordert, die Botschaft dieser Protestkundgebung an den US-Präsidenten Joe Biden weiterzureichen. Zu den Forderungen der Teilnehmer dieser Protestkundgebung gehören unter anderem:

  • die Streichung Kubas von der US-Liste der Länder, die den Terrorismus unterstützen;
  • die Liquidierung sämtlicher US-Gesetze zur Regelung der Blockade gegen Kuba;
  • der sofortige Stopp aller subversiven Tätigkeiten gegen Kuba, aller gegen Kuba agierenden Medien der USA;
  • die Anerkennung Kubas als souveränen, gleichberechtigten Staat;
  • der Ausgleich der für Kuba durch die Blockade entstandenen Schäden.

Die Protestaktion schlossen die Teilnehmer ab mit lautstarken, zum Generalkonsulat der USA gerichteten Rufen "CUBA SÍ! YENKEE NO!!" und mit dem gemeinsamen kräftigen Gesang der „Internationalen“. Somit wirkte die Protest-Aktion trotz Starkregen und weniger Beteiligter als im Vorjahr noch kraftvoller.

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Regionalgruppen Cuba Sí, Chemnitz, Gera, Leipzig

Solidarität gegen das US-Embargo!

Aus Anlass der geplanten Contra-Aktionen in Köln und Berlin gegen den kubanischen Staat und des amerikanischen Unabhängigkeitstages fand am 7. Juli 2022 zum 5. Mal unsere Protest-Aktion gegen die Blockade gegen Kuba vor dem US-Generalkonsulat in Leipzig statt. Im Zusammenwirken unserer Cuba Sí-Gruppen schlossen sich 36 Teilnehmer/-innen aus Leipzig, Gera, Halle, Berlin und Chemnitz der Protestaktion mit Transparenten und Musik zur Kuba-Solidarität an.

Ronald Wandel, Mitglied des Sprecherrates der AG Cuba Sí und Sprecher der Plattform Internationalismus des Landesvorstandes der LINKEN Sachsen, zeigte in seiner Rede auf, dass zur Zeit des Bestehens der sozialistischen Staatengemeinschaft die Blockade gegen Kuba für kaum wahrnehmbar war. Kuba konnte dank der brüderlichen Zusammenarbeit mit den sozialistischen Ländern eine gedeihliche Entwicklung nehmen. Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in Europa erlitt Kuba einen massiv einschneidenden Verlust an Partnern in allen Sektoren der Gesellschaft. Die Blockade gegen Kuba beeinträchtigte und beeinträchtigt bis heute erheblich die Verteidigung und weitere Entwicklung der Errungenschaften der sozialistischen Revolution in Kuba. Ronald Wandel zeigte zusätzliche Kanäle auf, dessen sich die US-Regierung bedient, um den Sozialismus in Kuba zu zerschlagen. So verwies er darauf, dass am 15. April 2009 der damalige Chef der Interessenvertretung der USA in Kuba das Scheitern der traditionellen Konterrevolution beschrieben und vorgeschlagen hatte, mit neuen Akteuren wie Bloggern, Rappern und jungen bildenden Künstlern zusammenzuarbeiten. „Seien wir wachsam! Auch was ganz aktuell die documente in Kassel anlangt: ,Kunst als Katalysator‘“, so Ronald Wandel.

Rainer Markgraf, Sprecher der Regionalgruppe Cuba Sí Gera, verdeutlichte anhand mehrerer Beispiele die Wirkungen der Blockade auf das Leben in Kuba und zeigte beispielhafte nationale und internationale Anstrengungen Kubas auf, trotz dessen den Weg für eine bessere, gerechte Welt entschlossen fortzusetzen.

Beide Redner stellten heraus, dass die Solidarität mit Kuba nicht abreißen darf.

In der anschließenden Protestresolution wurde der Generalkonsul der USA in Leipzig, Mister Ken Toko, aufgefordert, die Botschaft dieser Protestkundgebung an den US-Präsidenten Joe Biden weiterzureichen. Zu den Forderungen der Teilnehmer dieser Protestkundgebung gehören unter anderem:

  • die Streichung Kubas von der US-Liste der Länder, die den Terrorismus unterstützen;
  • die Liquidierung sämtlicher US-Gesetze zur Regelung der Blockade gegen Kuba;
  • der sofortige Stopp aller subversiven Tätigkeiten gegen Kuba, aller gegen Kuba agierenden Medien der USA;
  • die Anerkennung Kubas als souveränen, gleichberechtigten Staat;
  • der Ausgleich der für Kuba durch die Blockade entstandenen Schäden.

Die Protestaktion schlossen die Teilnehmer ab mit lautstarken, zum Generalkonsulat der USA gerichteten Rufen "CUBA SÍ! YENKEE NO!!" und mit dem gemeinsamen kräftigen Gesang der „Internationalen“. Somit wirkte die Protest-Aktion trotz Starkregen und weniger Beteiligter als im Vorjahr noch kraftvoller.