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Frauen auf dem Vormarsch

Dr. Volker Külow, Vorsitzender

Leipziger LINKE verteilt zum Frauentag 7.000 Nelken und 10.000 Karten: Auf Anregung der Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin, die einige Jahre in Leipzig wirkte, finden sich seit 1911 Frauen der ganzen Welt zusammen, um ihre Rechte einzufordern. Die Leipziger LINKE nimmt den 101. Internationalen Frauentag am 8. März 2012 zum Anlass, den Leipzigerinnen persönlich zu gratulieren und ihnen Mut für den weiteren Kampf zuzusprechen: an insgesamt 25 Infoständen werden am Donnerstag 7.000 Nelken verteilt.

Leipziger LINKE verteilt zum Frauentag 7.000 Nelken und 10.000 Karten

Auf Anregung der Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin, die einige Jahre in Leipzig wirkte, finden sich seit 1911 Frauen der ganzen Welt zusammen, um ihre Rechte einzufordern. Die Leipziger LINKE nimmt den 101. Internationalen Frauentag am 8. März 2012 zum Anlass, den Leipzigerinnen persönlich zu gratulieren und ihnen Mut für den weiteren Kampf zuzusprechen: an insgesamt 25 Infoständen werden am Donnerstag 7.000 Nelken verteilt.    

Wir wollen diesen Tag zugleich nutzen, um Bilanz zu ziehen – sowohl über das Erreichte als auch über die noch immer strukturelle Benachteiligung von Frauen. In einer Karte, die in einer Auflage von 10.000 Stück verteilt wird, verweisen wir darauf, dass Frauen in Leipzig erfreulicherweise auf dem Vormarsch sind. Inzwischen werden drei renommierte Hochschuleinrichtungen unserer Stadt von Rektorinnen geleitet. Auch bei der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) stehen Frauen an der Spitze und das städtische Klinikum St. Georg bekommt demnächst eine Frau als Geschäftsführerin.

Auf der anderen Seite hat die Armut in Leipzig noch viel zu oft ein weibliches Gesicht. Gerade allein erziehende Frauen sind von ihr betroffen und auf Hartz IV angewiesen. Immer noch erhalten Frauen bei gleichwertiger Arbeit einen niedrigeren Arbeitslohn als ihre männlichen Kollegen. Und immer noch, trotz einiger Fortschritte (siehe oben), sind Männer in den Führungsetagen weitgehend unter sich. Es bleibt also noch einiges zu tun.

Für die Leipziger LINKE ist das Bekenntnis zum Frauentag nicht nur theoretischer Natur. Wir werden am Freitag in jedem Fall eine Frau als Oberbürgermeisterkandidatin nominieren. Leipzig ist auch in dieser Hinsicht reif für den Wandel. 

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