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Vertrauensgruppe

Die Linke Leipzig

In Leipzig besteht unsere Vertrauensgruppe aktuell aus drei Vertrauenspersonen:

  • Jule (Maus)
  • Martha
  • Kevin 

Kontakt: vertrauensperson@dielinke-leipzig.de

Sie sind ausschließlich für die Unterstützung der Betroffenen da. 

Sie sind unabhängig von Parteihierarchien und niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig, weder anderen Mitgliedern noch den Parteigremien. Wenn du dich an eine Vertrauensperson wendest, geschieht kein weiterer Schritt ohne dein Einverständnis. 

Ihre Aufgabe ist es, Menschen innerhalb unseres Stadtverbandes zur Seite zu stehen, die sexistische Diskriminierung, sexualisierte Gewalt oder andere Formen von Machtmissbrauch und Grenzüberschreitungen in ihrem Engagement für die Partei erleben. 

Wann kannst du dich an die Vertrauensgruppe wenden?

Du kannst dich an die Vertrauensgruppe wenden, wenn du u. a. bei einer Veranstaltung, einem Treffen oder einer Aktion im Stadtverband Die Linke Leipzig oder in deinem Stadtbezirksverband

  • sexualisierte Gewalt, Grenzüberschreitungen oder Belästigung erlebt hast,
  • mit sexistischem oder queerfeindlichem Verhalten konfrontiert warst,
  • Machtmissbrauch oder Ausgrenzung erfahren hast,
  • von solchen Vorfällen mitbekommen hast und Unterstützung suchst,
  • oder wenn du selbst Verantwortung für dein grenzverletzendes Verhalten übernehmen und an deiner Veränderung arbeiten möchtest.

Falls es dir mit etwas nicht gut geht, du dir aber unsicher bist, ob dein Anliegen zu den oben genannten Beispielen passt, melde dich sehr gerne bei der Vertrauensgruppe! Unsere Vertrauenspersonen sind gut vernetzt mit weiteren Anlaufstellen innerhalb und außerhalb der Partei und wir können dir dabei helfen sichere Räume zu schaffen und Maßnahmen für dich bzw. deine Strukturen zu entwickeln, die Schutz gewähren und das Vorkommnis strukturell aufarbeiten. Sie klären dann mit dir gemeinsam, wie du unterstützt werden kannst.

Die Arbeit orientiert sich am „Leitfaden zum Umgang mit Fällen von Sexismus, sexistischen und queerfeindlichen Grenzverletzungen und sexistischer Gewalt“ der Linken. Dieser Leitfaden basiert u.a. auf dem Ansatz der kollektiven Verantwortungsübernahme und dem Konzept der „Transformative Gerechtigkeit“ und ist ein Bundesparteitagsbeschluss. 

Entsprechend ist unsere Haltung klar: Wir stehen als Mitglieder und Partei parteilich an der Seite der Betroffenen, mit dem Ziel, Schutzräume zu schaffen und politische Strukturen zu verändern.

Warum braucht es Vertrauenspersonen?

Die Partei Die Linke ist eine feministische Partei. Mit diesem Anspruch haben wir nach #LinkeMeToo unseren Grundkonsens in dieser Hinsicht erneuert und entsprechende Strukturen und Prozesse zum Umgang mit grenzüberschreitenden Verhalten und sexistischer Gewalt geschaffen.

Aus diesem Grund haben wir auf unterschiedlichen Ebenen Vertrauenspersonen bestimmt, die den Betroffenen von Grenzverletzungen, Machtmissbrauch oder Diskriminierung innerhalb der Partei zur Seite stehen.

Unser Stadtverband wird größer, vielfältiger, bunter und entwickelt sich weiter. Verschiedenste Lebensgeschichten, Erfahrungen und Perspektiven kommen zusammen. Ein bewusster Umgang mit Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt soll Teil davon werden. Es geht darum unsere Räume für Parteiarbeit und Veranstaltungen neu zu denken.

Auf diesem Weg wollen wir als Partei unserem feministischen Anspruch gerecht werden und dazu beitragen, dass unsere Partei ein Raum ist, in dem sich alle sicher und respektiert fühlen können. Dafür sind unsere Vertrauenspersonen da – vertraulich, betroffenenzentriert und parteilich an der Seite der Betroffenen.

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