UNBLOCK CUBA
Protestkundgebung gegen die genozidale Politik der USA gegen Kuba
Am 28. Oktober erfolgt die nächste jährlichen Abstimmung über die Beendigung oder Fortsetzung der US-Blockade gegen Kuba. Gegenwärtig positionieren sich dazu die Mitgliedsstaaten der UNO in einer sich zusehends dramatisch zuspitzenden Debatte, geprägt einerseits von energisch anklagenden Beweisen der Völkerrechtswidrigkeit der USA, andererseits von Lügen, Hegemonie und Aggression.
Sichtbar für alle ist: Die Lebenslage der kubanischen Bevölkerung hat sich seit Jahresbeginn höchst alarmierend entwickelt. Ursachen dafür sind permanente Sanktionierungen grundlegender Wirtschaftsbereiche, Ministerien, Institutionen Kubas, wichtiger ausländischer Wirtschaftspartner Kubas. Infolge des US-Druckes auf Partnerunternehmen Kubas, auf andere Regierungen brechen volkswirtschaftlich grundlegende, bewährte Zusammenarbeiten mit ausländischen Wirtschaftspartnern zusammen, z. B. mit Kanada in der Nickelproduktion, mit Spanien im Bereich Tourismus, im Schiffsverkehr mit verschiedenen ausländischen Unternehmen. In den Häfen der Karibik werden noch immer 7.000 Container mit Lebensmitteln, Medikamenten und Ersatzteilen, die von Kuba bezahlt oder dem kubanischen Volk gespendet wurden, zurückgehalten. Die USA entern Schiffe mit Treibstoff für Kuba, setzen diese fest, so z. B. die Schiffe „Grace“ und „Jaira Provider“. Derartige Akte betrachtet die US-Regierung als rechtmäßig mit der Begründung, dass diese Schiffe illegalen Treibstoff nach Kuba transportieren würden, diese Schiffe eine "inhärente Gefahr für die Meeresumwelt, betrügerische Transportpraktiken" darstellten. Kein Lügenkonstrukt ist der US-Regierung gut genug, um das kubanische Volk mit dieser genozidalen Blockade in die Knie zu zwingen, es zum Verwerfen des Sozialismus zu erpressen oder zu erdrosseln.
Die Blockade bedeutet gegenwärtig für das kubanische Volk unter anderem Stromausfälle auf der Insel vielerorts mit mehr als 20 Stunden täglich. Gesundheitsversorgung, die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Lebensmittel sind aufgrund fehlenden Treibstoffs für Transport und Stromversorgung erheblich gefährdet. „Operationen können nicht durchgeführt werden. Kuba hat ein gutes Gesundheitssystem und die Kindersterblichkeit war immer eine der niedrigsten auf dem Kontinent. Jetzt sterben kubanische Kinder wieder, weil Medikamente fehlen, medizinischer Bedarf fehlt, das kann man nur als Hölle auf Erden bezeichnen. Lebensmittel fehlen oder verderben, weil das Land aufgrund des Ölembargos keine Kühlmöglichkeiten hat, und so weiter. Es ist eine Kette, ein Problem greift in das andere. Aber diese Hölle hat einen Namen, die Ursache ist bekannt, die Blockade der USA, der aber von den anderen westlichen Staaten schweigend zugesehen wird. Es ist eine Grausamkeit, aber eine bewusst herbeigeführte Grausamkeit“, so Aciel Martinez Poll, deutsch-kubanischer Schauspieler und Autor, im Interview mit Thorben Austen von amerika21.
Zur Unterdrückung aufkommender antiimperialistischer, sozialistischer Bewegungen befördern die USA reaktionäre Kräfte in ganz Lateinamerika, überwachen Kuba, „um dem kubanischen Volk jegliche Chance zum Atemholen einzuschränken oder völlig zu nehmen; … Jetzt unter einem völlig absurden Vorwand: Sie geben vor, Kuba, die kleine karibische Insel, bedrohe die Vereinigten Staaten“, schrieb Enrique Ubieta, Chef der kubanischen Zeitschrift Revolución y Cultura, in seinem Grußwort zur Frankfurter Buchmesse an die jW.
Während UN-Menschenrechtsexperten die Ölblockade als einen Verstoß gegen das Völkerrecht bewerten, sieht das Auswärtige Amt der BRD seit Juli und August dieses Jahres diese verbrecherischen, völkerrechtswidrigen, erdrosselnden Aktionen der USA gegen das kubanische Volk nicht als eine Blockade im völkerrechtlichen Sinn an. Deswegen möchte die BRD-Regierung ihre Entscheidung in der UN-Abstimmung am 28.10.2026 offenlassen. So die Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage des Gen. Sören Pellmann. An dieser Stelle vielen Dank an Sören für sein solidarisches Engagement für Kuba. Die Antwort des Amtes lässt deutlich werden: Die deutsche Regierung legitimiert mit diesem Verhalten schwerste Verbrechen an der Menschlichkeit.
Das kubanische Volk ringt weiter um die Fortsetzung des Sozialismus. Dafür hatten bereits im Mai im Rahmen einer Unterschriftensammlung fast 7 Millionen Kubaner ihre Namen gesetzt , „Millionen würdiger und unbestechlicher Kubaner“, so Ubieta. Und er schätzte ein: „Es gibt Millionen solidarischer Freunde auf der Welt, denen es an Würde nicht mangelt, während sie anderen fehlt.“
Reihen wir uns würdevoll ein an die Seite des mutigen kubanischen Volkes sowie weiterer fortschrittlicher humanistischer, linker, sozialistischer Bewegungen im Kampf für eine humanistische, gerechte, friedliche Welt!
Kommt mit zur Protestkundgebung und fordert mit uns:
Schluss mit der Blockade gegen Kuba! Hände weg von Kuba!
Hoch die internationale Solidarität!
Termin: 25.10.2026, 15 Uhr
Ort: Leipzig, Generalkonsulat der USA an Ecke Wächterstraße/ Wilhelm-Seyfferth-Straße
