Zum Hauptinhalt springen

Einsicht durch Diskurs statt Zwang durch Herrschaft

Beschluss des Stadtbezirksvorstandes Leipzig-Mitte

Der Stadtbezirksvorstand der Partei Die Linke Leipzig-Mitte verurteilt Repressalien zur Unterdrückung offener und pluralistischer Diskussionen.

Mediale Diffamierungen und innerparteiliche Repressionen bis hin zu Parteiausschlussverfahren sind grundsätzlich Mittel, den Diskurs zu unterdrücken und zu beherrschen. Dies widerspricht dem Anspruch und Bestrebungen, einer unterdrückungsfreieren und herrschaftsloseren Gesellschaft, wie dem demokratischen Sozialismus, näher zu kommen. Insbesondere bei emotional und kontrovers diskutierten Themen ist ein erkenntnisorientierter und herrschaftsfreier Diskurs Grundvoraussetzung, um die Klasse der Lohnabhängigen zusammen zu führen. So kann einer Verhärtung von Fronten, dem verfallen in Lagerdenken und damit der Spaltung unserer Klasse vorgebeugt werden.

Deswegen solidarisiert sich der Stadtbezirksvorstand der Partei Die Linke Leipzig-Mitte mit den Betroffenen von Repressionen, aktuell explizit mit palästinasolidarischen Menschen, und tritt für Einsicht durch Diskurs statt Zwang durch Herrschaft ein.

Zurück zum Kopf der Seite